Für Hund und Katz ist auch noch Platz

Die Bild-Zeitung hat eine Hündin bei der SPD als Mitglied angemeldet, sie heißt Lima, stammt aus Spanien und ist umgerechnet auf Menschenjahre etwa 21 Jahre alt. Zudem offenbar auch noch eine Katze, die ebenfalls angemeldet wurde.

Das Ganze ist originell, offenbart aber natürlich ein tiefes Drama der Demokratie. Denn dadurch, dass die SPD nun ihre Mitglieder diesbezüglich befragt, ob diese eine Regierungsbildung wünschen, kann Hinz und Kunz in die SPD eintreten und gewissermaßen eine inoffizielle und exklusive Nachwahl zur Bundestagswahl veranstalten.

Er oder sie muss dazu noch nicht einmal deutscher Staatsbürger sein, denn in eine Partei darf man auch als nicht deutscher Staatsbürger eintreten, zumindest auf jeden Fall in die SPD. Man darf also davon ausgehen, dass sicherlich eine gewisse Menge an Anmeldungen nicht von SPD-Befürwortern ausgegangen ist, sondern von Kräften, die nicht sonderlich an der deutschen Demokratie interessiert sind.

Da bräuchte man als russischer Hacker beispielsweise gar nicht mehr den Bundestag zu hacken, sondern könnte einfach ganz bequem in die SPD eintreten, um eine Regierungsbildung und damit ein funktionierendes Deutschland zu verhindern. Und sollten die eigenen Kräfte gerade durch ein gewisses „Engagement“ in Syrien oder der Ost-Ukraine geringfügig gebunden sein, würde es auch schon reichen, ein paar Hunde, Katzen, Ziegen und Kühe in der Partei anzumelden und ihnen dann beim Ausfüllen des Abstimmungsfragebogens ein wenig zu assistieren.

http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/bei-der-spd-duerfen-auch-hunde-ueber-die-groko-abstimmen-15459556.html

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