Josef Bordat. In einem diesseits-Artikel mit der Überschrift Regierung uneins in Sachen „Christenverfolgung“*geht es im Wesentlichen um zwei Dinge: 1. Die Wahlprogramme von Union und FPD (vulgo: „Regierung“) unterscheiden sich; 2. Es gibt keine Christenverfolgung.
Das überrascht. Mich zumindest.
Zunächst stellt sich die Frage nach dem Verständnis der Konzepte „Partei“ und „Koalition“, der einer diagnostizierten „Uneinigkeit“ von Union und FPD zugrunde liegen muss. Seit wann genau müssen sich Parteien in einer Regierungskoalition in jedem Punkt einig sein? Es gibt doch immer Differenzen. Gäbe es sie nicht, bräuchte es nicht zwei verschiedene Parteien. Und selbst innerhalb einer Partei gibt es unterschiedliche Strömungen. Und: Dass man sich gerade vor einer Wahl auf die eigene Position zurückzieht, unter anderem deswegen, weil es ja gilt, nach der Wahl eine neueRegierung zu bilden, mit einem neuen Regierungsprogramm, ist das so ungewöhnlich? Eben. Also: Was soll das?…>mehr.
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foto: CFalk / pixelio.de



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