Josef Bordat. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP hat der Deutschen Bundestag beschlossen, dass die „Pille danach“ rezeptpflichtig bleibt. Die Opposition, die das „Notfall“-Medikament rezeptfrei stellen wollte, argumentierte zum einen mit der globalen Rechtslage. In 79 Staaten sei die „Pille danach“ ohne ärztliche Verabreichung in Apotheken erhältlich. Nun, in 93 Staaten gibt es die Todesstrafe. Diesem Argument folgend, müsste Deutschland auch hier „nachbessern“.
Interessant auch, dass die gleichen Politiker, die während der Beschneidungsdebatte nichts von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wissen wollten, sich nun…>mehr.
foto: Rainer Sturm / pixelio.de



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