Der Vatikan bekommt eine eigene U-bahn

Etwas ungewöhnlich, aber dennoch sinnvoll: die weiten Wege innerhalb des Vatikans sollen nun bald der Vergangenheit angehören.

Viele Priester und Bedienstete im Vatikan klagen seit langem über die langen Märsche zwischen den verschiedenen Trakten der kirchlichen Anlage. Nun springt eine italienische Bahngesellschaft ein, um das Debakel zu lösen.

Ursprünglich war geplant, ein Rolltreppensystem aufzubauen, um beispielsweise schnell aus dem Petersdom hinaus auf den Piusplatz zu gelangen. Allerdings würden die überirdischen Rolltreppen das ruhige Gesamtbild der Anlage sehr stören.

Deshalb nun dieser Kunstgriff, den Kritiker als überzogen anprangern, da der Vatikan mit seiner Größe von 0,44 Quadratkilometern nicht völlig unerschließbar sei zu Fuß.

Dennoch, so Kirchensprecher, müsse man aufgrund der Altersstruktur der Menschen davon ausgehen, dass auch kleine Distanzen zu Fuß Mühe machen, wenn man ein gewisses Alter überschritten habe.

Angedacht ist nun eine Ubahn mit erst einmal nur zwei Stationen: Petersdom (Altar) – Piusplatz (Eingangsbereich).

Damit sei zudem ein erster Schritt in Richtung behindertengerechter Kirchenumbau getan.

Die Baukosten sollen sich auf 800 Millionen Euro belaufen, da zudem das Interieur der Ubahn aus edlen Stoffen gefertigt werden soll.

Da jedoch durch den Betrieb der Ubahn starke Erschütterungen im Vatikan befürchtet werden, legte der Bahn-Koordinierungsrat einen weiteren Vorschlag vor, nach dem die Ubahn nicht im eigentlichen Sinne fahren soll, sondern der Wagen einfach dementsprechent verlängert werden soll, so dass er von einer zur anderen Station reicht. Somit könnten Passagiere dann bequem innerhalb der Ubahn vom Petersdom zum Piusplatz und umgekehrt laufen. Um einen Stau zu vermeiden, sollten jedoch zwei Tunnel mit zwei entsprechend langen Ubahn-Waggons gebaut werden. Alternativ gebe es auch die Möglichkeit, die Ubahn ringförmig anzulegen, so dass die Passagiere in einem Endloswaggon im Uhrzeigersinn zu den Haltestellen gehen können.

Bereits im nächsten Jahr soll die Ubahn zum 1.April fertiggestellt werden. Eine herausfordernde Aufgabe.

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Kommentare

5 Kommentare zu „Der Vatikan bekommt eine eigene U-bahn“

  1. schade, dass du den link zum 1. april gesetzt hast – ich hätte es sonst noch geglaubt:-)
    genau so wie die nachricht, dass das web abgeschaltet wird oder email jeweils einen cent kosten…
    frohe ostern,
    andy

  2. […] This post was mentioned on Twitter by ThemaTisch.at, Ralf Simon and hmilz, maria schmidt. maria schmidt said: RT @ThemaTisch: Der Vatikan bekommt eine eigene U-bahn http://ow.ly/1ttIe […]

  3. Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Twitter by maerys: RT @ThemaTisch: Der Vatikan bekommt eine eigene U-bahn http://ow.ly/1ttIe

  4. Die heutigen Italiener, sind auch nicht mehr das,
    was ihre Landsleute im 18-ten Jahrhundert waren, denn sie wollten bei der letzten Revolution,
    den >Vatikan< mitsam ihren Popen,
    in das Meer werfen habe ich gelesen,
    Schade,
    dass die Ehre Gottes, nicht wiederhergestellt wurde
    bis heute!

  5. […] im Abstand von einigen Wochen zuerst Biontec, dann Johnson & Johnson und dann Moderna injiziert bekommen. Alternativ dazu kann statt diesen dreien offenbar auch eine Dosis des russischen Impfstoffes […]

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