Wird die Welt „katholischer“ ?

zzz_abendhimmel.jpgVerändert sich die Religiosität mehr in Richtung Äußerlichkeit, in Richtung mediale Inszenierung ? Dieser Artikel aus der ZEIT bemängelt das Verschwinden von Inhalt zugunsten der äußeren Form. Die Inhalte ließen sich verschieben und der jeweiligen historischen Lage anpassen. Diese Aspekte treffen einerseits sicherlich zu. Andrerseits ist es vielleicht etwas oberflächlich, anzunehmen, die Inhalte seien in den Hintergrund getreten und man spreche nur noch, um zu sprechen und das Unbenennbare mit Bestimmtheit benennen zu können. Das geht nämlich auch etwas am Kern der Religionen vorbei.

So lebt beispielsweise das Christentum als Offenbarungsreligion eben davon, dass Gott etwas von sich mitgeteilt hat. Somit gibt es durchaus Inhalte, die nicht einfach nur durch leere Formhülsen ersetzt werden können. Auch ein Synkretismus, die Verschmelzung verschiedener Religionen kann so nicht nachvollzogen werden. Selbst, wenn man im Sinne der Verständigung davon spricht, irgendwo wohl denselben Gott anzubeten, heißt das nicht, dass die Gotteserkenntnis verschiedener Religionen dieselbe ist. Und es heißt ferner auch nicht, dass die Inhalte der jeweiligen Religion zugunsten einer reinen Äußerlichkeit verschwinden. Zwar ist diese Äußerlichkeit medial neu aufbereitet, aber ihr Hintergrund bleibt durchaus erhalten.
 
Zudem findet sich in dem Artikel keine Differenzierung von Religion einerseits als Machtfaktor, andrerseits aber als das, was das Evangelium ausmacht, seine befreiende Botschaft. Vielmehr geht es nur um ersteres.
 
Es gibt sicherlich tatsächlich diese neue Ästhetik der medialen Aufbereitung von religiösen Inszenierungen. Aber das ist nur ein Teil dessen, was Religion ausmacht.
Im Sinne von Karl Bart beispielsweise ist ohnehin der „Religionsbegriff“ ein zu hinterfragender: Religion sei nämlich das, was den Menschen durch Regeln und Gebote versklave – das Evangelium dagegen sei – zumindest von seinem Kern her – das Ende von Religion, das Zugehen Gottes auf den Menschen, das Ende der Gesetzeserfüllung, durch die der Mensch Gott zu erkennen suchte.  Zum Artikel.

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Kommentare

4 Kommentare zu „Wird die Welt „katholischer“ ?“

  1. Avatar von Peter Semenczuk
    Peter Semenczuk

    Autor und Kommentator zum Thema:
    Wird die Welt „katholischer“?

    Gott bewahre uns davor!
    Religion ist ein lateinisches Wort und bedeutet soviel, wie
    VERPFLICHTUNG!
    Nun in dem 21-ten Jahrhundert, haben sich die Menschen, viele Verpflichtungen aufgeladen, für die sie denken, lieben, arbeiten, Kriege führen, Prozessieren,
    Ihr Selbst verwirklichen, um sich und ihr Fleisch für Minuten zu befriedigen und danach unerlöst zu sterben.
    Alles kann darum bei dem Menschen unserer Tage Religion sein, Er bestimmt durch seinen freien Willen, welchen Gott und welchen Geist er folgt, dem wahren Christus, der ein schmaler Weg ist und zum ewigen Leben, Identität und Würde führt, oder,
    Dem Geist der Welt, den man auf dem breiten Weg findet, der in die Verdammnis führt sagt Christus.
    Die RELIGION des wahren Christus, dem Sohne Gottes und wahren Propheten, die mit der THEOLOGIE/Gotteslehre, des lebendigen Gottes, aus dem Schoss des Vaters und Himmel auf die Erde kam, ist nicht in den Gehirnen und Köpfen alter Männer entstanden(ich bin auch 72 Jahre alt, habe aber die Erkenntnis seit meinem 27.Lebensjahr, SONDERN:
    Ist die Religion und Theologie des wahren und lebendigen Gottes, zu der uns Gott, Juden wie Heiden, aufruft, einläd und auffordert ihr verpflichtet zu sein, Buße zu tun, sichzu bekehren um 180°, und zu warten auf das Himmelreich, gleich den Jüngern und Aposteln Jesu Christi nach der Großtaufe am Jordan durch Johannes dem Wegbereiter Jesu Christi und Jesus Christus selber, um teil zu haben an der Taufe mit dem Heiligen Geist, welcher das Himmelreich und Gottesreich in uns offenbart. Matthäus Kapitel 3,4,

    1.Das war die RELIGION Jesu Christi, der ER als Gottes Sohn, vor Gott seinem Vater verpflichtet war, zu leben und zu praktizieren und zu Ende zu führen durch Sterben am Kreuz Grab und durch die Auferstehung und Himmelfahrt.

    2.Und das war die THEOLOGIE/Gotteslehre, die Jesus Christus vor Gott seinem Vater verpflichtet war, selber danach zu leben und seinen von Ihm berufenen Jünger und Aposteln, in Liebe Gottes nahe zu bringen in ihrer Zubereitung, durch das Wort und dem Geist des Vaters und durch Zeichen, Wunder und mächtige Taten.
    „Wer da will,der nehme das Wasser des Lebens umsonst , Christus hat keinen Menschen gezwungen Ihm nach -zufolgen, wer es jedoch aber will und tut, dann bitte nur nach dem Geist und Theologie des lebendigen Gottes und Seinem Geist der Wahrheit, will er teilhaben an den Zusagen und Verheißungen Gottes.
    3. Wer zu dem von Christus gestifteten einzigen Sakrament kommen will, welches beinhaltet, die geistige und göttliche Verbindung und Vereinigung mit dem ewigen Gott, der uns in Christus erschienen ist, der in unserem Innern und nach der Wiedergeburt, Geist Wort und Leben ist, der uns auffordert mit Seinem allerheiligsten Glauben zu rechnen, welcher ist der alleinseligmachender Glaube, der eine Gabe Gottes und eine Frucht des Heiligen Geistes ist,der uns aber auch Sieg gibt über alle Verführungen der selbstberufenen, religiösen Menschen und falschen Propheten, Mietlinge und Blinde Blindenleiter wie Jesus Christus sie nannte, die nur das ausgeliehene niedergeschriebene GEISTIGE EIGENTUM
    andere Menschen verkündigen, weil sie weder den Heiligen Geist noch das Wort Gottes in ihrem Innern wohnend haben, gleich den Pharisäern, der damaligen Amtskirche in Jerusalem. Johannes Kapitel 5, 38
    Von solchen mit christlichen Namen sich schmückenden Menschen, die Nicht mit dem himmlischen Sauerteig, welcher ist der Geist Gottes, durchsäuert sind zum ewigen Leben, von denen nimmt weder Gott noch Christus ein gesprochens noch geschriebens Zeugnis an, denn Er wußte wohl was im Menschen verborgen lebt und ist:
    „Es sei denn, dass er Buße tut und den Stärkeren einläßt welcher ist Christus, auf dass, das Haus Gottes und Tempel des Heiliges Geistes, im Geist und Licht Gottes erstrahle zur Ehre Gottes und zum ewigen Leben.
    Johannes Kapitel 5, 34/und vers 41-42
    „Wer übertritt, verleugnet und verfälscht, die Lehre und Theologie,Evangelium Christi, der hat keinen Gott,
    „Wer aber in der Lehre und Theologie,Evangelium Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn“.
    So jemand von den weit über sechshundert verschiedenen Religionen, Kirchen, Tempeln und Sekten in Deutschland und Europa zu euch wahre Christen kommt und bringt nicht diese Lehre, Theologie, Evangelium, den nehmet nicht ins Haus und grüßet ihn nicht, denn wer ihn grüßt, der macht sich teilhaftig seiner bösen Werke. 2. Johannesbrief 1,
    Wo ist GOTT?
    Hier ist Gott und so nahe bin ich euch Menschen, spricht Christus, der, der Weg die Wahrheit und das Leben ist:
    „Siehe, ich stehe vor der Herzens-Tür aller Menschen und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl/ Eucharistie mit ihm halten und er mit mir. Jesus Christus
    Offenbarung des Johannes Kapitel 3,20
    Ausgelegt für unsere Zeit nach der Apologie des Verfassers:
    E-Mail: peter- semenczuk@t-online.de
    E-Mail: dux 22007@ yahoo. de

  2. religin kommt von religio….heisst eigentlich „zurückkehren“

  3. „religio, religionis f

    1. Bedenken, Zweifel;
    2. religiöse Bedenken, Skrupel;
    3. Gewissenhaftigkeit;
    4. Religiosität, Gottesfurcht;
    5. Aberglaube;
    6. Religion, Gottesverehrung;
    7. Gottesdienst;
    8. das Heilige;
    9. Eid;
    10. Heiligtum; heiliges Amt;
    11. Religionsfrevel, Sünde;
    12. (mlat.) relig. Orden.“

    Zitat aus Langenscheidt, Wörterbuch Latein-Deutsch

  4. Liebe zwei Freunde und Kommentatoren vor mir:

    Jesus hat nicht gepredigt, du musst „religio“- zurückkehren, sondern, du musst dich bekehren d.h. umkehren um 180 °.

    Außerdem stütze ich mich auf den griechischen Urtext der Bibelausgabe, geleitet durch den Heiligen Geist und nicht, durch den irdischen und weltlichen Geist, welcher ist der Geist des Irrtums, wie Johannes in seinem Brief schreibt.

    Und da ich mal hin und wieder Menschen, von andern Universitäten im Ausland höre und auch ihre Schriftenauslegung lese, ihre Kommentare lese, zu der oder jener Auslegung der Schrift so bleibe ich dabei, was ich da als Religion und „Verpflichtung“ übersetzt und wieder -gegeben habe.

    Ich habe durch die letzten 45 Jahren, einige offensichtliche Fälschungen der Bibelübersetzer erkannt, so zum Beispiel den Pauluszitat:
    „Der „natürliche“ Mensch vernimmt nichts vom Geiste Gottes.

    Nur steht in dem Urtext der griechischen Bibelausgabe, Nicht das Wort, der „natürliche“ Mensch darinnen ,sondern,
    Der Psyichikos vernimmt nichts vom Geist Gottes.
    Psychikos heißt wiederum übersetzt, der ungeistige Mensch vernimmt nicht vom Geiste Gottes, und dieses Wort und Bezeichnung, trifft auf alle Aussagen Gottes von Anfang an, auf alle Ausagen Jesu Christi, die Er zum Beispiel seinen Jüngern gesagt hat vom Heiligen Geist:
    „Den Geist der Wahrheit, welchen die Menschen dieser Welt nicht können empfangen, denn sie sehen Ihn nicht und kennen Ihn nicht( und glauben nicht an Ihn, auch wenn sie mit dem Munde im Chor, als Lippenbekenntnis seinen Namen bekennen.
    „Ihr aber kennet Ihn,( warum, weil sie von Anfang an alles erfüllt haben was Gott durch Johannes dem Täufer und Jesus Christus von ihnen gefordert hat, sie folgten keiner verfälschten Theologie und Religion, sondern der Religion und Theologie des lebendigen Gottes und des Heiligen Geistes, der sie verflichtet sich fühlten und auch waren mit ihren ganzen Sein, der Religion und Thelogie/ Gotteslehre, die aus dem Mund des Herrn Jesus Christus kam, dem ersten Lehrer des Menschen, welcher ist Gott.
    „Ihr aber kennet Ihn, denn Er bleibt bei euch und wird in euch sein.
    Hier in unserem Innern muss dem Heiligen Geist das Wohn -recht eingeräumt werden und hier im Innern, in dem erlösten und geheiligten Leib des Menschen, will Gott seinen Tempel, den Tempel des Heiligen Geistes aufrichten.
    1. Korintherbrief Kapitel 3, und 6,/ 2. Korintherbrief Kap. 6
    Es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen dem Heiligen Geist, dem Geist Gottes, welcher ist der Geist der Wahrheit und Gott selber, und.
    Dem irdischen ,weltlichen und menschlichen Geist, welcher, ist der Geist des Irrtums schreibt Johannes.
    1. Johannesbrief Kapitel 4,2-6
    Religiöse Menschen , gleich welchenr Konfession und Religion, die nicht für Gott nach seinem Heilsplan, Buße getan haben und sich nicht bekehrt haben und für Gott nicht wiedergeboren sind, die sind immer noch geistig tot in Sünden und Übertretungen,
    Epheser Kapitel 2, / Kolosser Kapitel 1,2,3
    Sie sind auch nicht geistig gerichtet noch ausgerichtet für Gott, um mit Gott zu kommunizieren, Ja Gott hört solche „frommen“Sünder nicht einmal, das hat der von Christus geheilt Blindgeborene zu den damaligen Buch- und Schriftgelehrten gesagt. Johannes 9, 31
    Was solls, wendet Euch Ihr Lieben an Gott und lasst Euch den Weg zeigen zu dem Geist Gottes und der Wahrheit und verlasst den Weg und Geist dieser Welt, denn er kommt von dem Fürsten dieser Welt, welcher ist der Wiedersacher Gottes unf Feind, aller Wiedergeburtschristen von Anfang des Urchristentums, von dem Paulus schreibt:
    „Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der (geistigen) Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
    Epheser 6
    Wer den Geist des Sohnes hat welcher ist Christus, der hat auch den Sinn, Gesinnung und Charakter des Christus, und der Sinn des Christus, welcher sein ganzes Leben gestaltet war vor den Toren Jerusalems, war der Gehorsam Gott seinem Vater gegenüber und IHM allein die Ehre dar-zu- zubringen.
    An den Sinn, Gesinnung und Charakter eines Menschen und Christen, erkennt man, ob der wahre Christusgeist, der Geist des Sohnes in diesem Menschen ist, und welche Ziele ein solcher Mensch verfolgt.
    „Wache auf, der du schläfst in Sünden und Übertretungen, und stehe auf von den Toten,( denn alle Sünder sind vor Gott geistig tot,
    So wird dich Christus erleuchten“
    Erleuchten von dort aus, wo Er zuerst die Reiniung und Heiligung im Menschen vornimmt, so sie Ihn nach dem Geist und Wahrheit aufgenommen haben.
    Johannes Kapitel 1, 9-13
    Folget Christus nach und lasst den Geist der Welt und seine Auslegung der Bibel aussen vor, denn er ist der Geist Babylons und des Irrtums. In der Liebe Jesu Christi! Peter S

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