Bei den nächsten Olympischen Spielen könnten, wenn es nach dem IOC und seinem Präsidenten, Thomas Bach, geht, russische und belarussische Sportler*innen vielleicht wieder teilnehmen, sofern sie nicht aktiv in den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verstrickt sind oder ihn aktiv befürworten und sofern sie alleine und nicht unter der Landesflagge auftreten. Vertreter*innen der beiden Länder dürften aber nicht teilnehmen, sondern deren Teilnahme daheim nur für Propagandazwecke verwenden.
Wie war das eigentlich damals, als Hitler-Deutschland den zweiten Weltkrieg begonnen hatte? Durften währenddessen deutsche Soldaten auch an den Olympischen Spielen teilnehmen ? Oder waren diese wegen Weltkrieg abgesagt?
Ach wie ärgerlich, 1944 war tatsächlich Weltkrieg und die Olympischen Spiele sind ausgefallen.
Mal sehen, ob sich Herr Bach demnächst dann auch dafür ausspricht, doch wieder Erdöl und Erdgas vom russischen Aggressor zu kaufen.
Innenministerin Nancy Faeser bringt es korrekt auf den Punkt:
[…]
Faeser: „Schlag ins Gesicht der ukrainischen Sportler
Die nun vom IOC getroffene Entscheidung verurteilte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) deutlich: In einer Mitteilung sprach sie angesichts des andauernden Angriffskrieges gegen die Ukraine von einem „Schlag ins Gesicht der ukrainischen Sportlerinnen und Sportler“. Ihr zufolge gibt es „keinerlei Grund für eine Rückkehr Russlands in den Weltsport“.
Der Ausschluss von russischen Militärangehörigen sei nur das absolute Minimum und reiche nicht aus. „Olympische Spiele finden nicht im luftleeren Raum statt. Wer den Kriegstreiber Russland internationale Wettbewerbe für seine Propaganda nutzen lässt, der schadet der olympischen Idee von Frieden und Völkerverständigung“, sagte die auch für Sport zuständige Ministerin.




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