Gott und das Universum. Schöpfung und Urknall.

Die einen Leute glauben an Gott. Die anderen an etwas anderes.

Im Anfang war nichts. Dann gab es den Urknall. Aus nichts entstand alles. Und in einer Kaskade von Metamorphosen entstanden Planeten und die einzelnen Elemente, die Atome und ihre unglaublich winzigen Bestandteile, aus denen unser Leben besteht.

Irgendwann fand sich in den Weiten des Weltalls dann ein Planet, der so heiß geworden war, dass man ihn Sonne nennt, so groß, dass um ihn herum ein weiterer Planet kreiseln kann, um den noch ein kleinerer Planet kreiselt, so dass dieser mittlere Planet nicht aus der Bahn gerät. Sonne, Erde, Mond.

Und irgendwann schlugen Kometen auf der Erde ein und brachten das Wasser mit, der Ursprung des Lebens. Wasser, das in der Frühzeit des Universums bereits entstanden war.

Und dann entstanden, man glaubt es kaum, aus den einzelnen Molekülen Zellen, die einen Stoffwechsel haben. Und aus den Zellen entwickelte sich in einer Vielzahl von Zufällen eine so gigantische Vielfalt von Leben, von der man nur träumen kann. Ein Teil davon ist der Mensch, der, je nach Größe, aus 80 Billionen bis 100 Billionen Körperzellen besteht, die alle irgendwie miteinander sinnvoll interagieren.

Wer hier an Zufall glaubt, muss einmal hinterfragen, wie genau er Zufall definiert. Und er sollte dann wohl auch jede Woche Lotto spielen, denn bei einer derart hohen Anzahl von Zufällen müsste er eigentlich jede Woche einen Sechser ziehen.

Und wer bei dieser großen und gigantischen Anzahl von Zufällen nicht an einem Gott glaubt, der hinter allem steht, braucht schon einen sehr großen Glauben.


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Kommentare

2 Kommentare zu „Gott und das Universum. Schöpfung und Urknall.“

  1. Oha, das Thema trifft bei mir einen Nerv. Weitgehend Katholisch erzogen, in der Jugend festgestellt dass das mit Kirche u Religion oft irgendwie unlogisch ist und später festgestellt, dass es keine wirklich plausible Erklärung für „unsere“ Existenz gibt. Meine Mutter wollte mich bis zum Schluss immer davon überzeugen dass es eine Sünde sei nicht an den katholischen Gott zu glauben. Andere Religionen hatten früher viele Götter, um Christi Geburt rum hat sich die Idee des einen Gottes durchgesetzt. Nun gibt es aber auch Buddhismus, da ist die Idee von Gott absurd, alles ist eins – finde ich „logischer“ als unser westliches Bild. Dann gibts da noch so Dinge wie Anthroposophie mit Reinkarnation. So ne Mischform von allem, oder sozusagen Religion aktuell an den heutigen Wissensstand angepasst. Und zum Text selber: gibt es Zufall oder ist das alles ( die Existenz von allem ) Absicht ? Hmmm… wer oder was denkt sich warum sowas aus ? Und warum existiert etwas, dass sich das alles ausdenkt ? Die Antwort darauf weiß kein Mensch. Ist halt Glaubenssache… blöd nur, wer an etwas glaubt ist meistens davon überzeugt und hält den eigenen Glauben für das einzig richtige ( sonst hätte man sich das ja nicht so mühevoll erarbeitet ). Fakt ist für mich aber leider, dass viel von dem, was zb „Kirche“ aus dem Thema „Glaube“ gemacht hat weltlichen Interessen dient. Zölibat mal als Beispiel -> Reinheit der sexuellen Enthaltsamkeit als rituelles Argument, Verhinderung von Alimentansprüchen an die Kirche wg der ganzen Priesterkinder auf der ganz praktischen Seite… Oder sowas wie das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes… aber bevor ich hier gesperrt werde hör ich lieber auf 😬. Fakt ist dass wir als Menschen einen Riesenrespekt vor der uns umgebenden Welt haben sollten. Im großen wie im einzigen so viele viele Mechanismen, die wir auch zum Teil gar nicht durchblicken… da wird einem schwindlig, wenn man DA mal WIRKLICH drüber nachdenkt… von daher: ein schönes Wochenende voller Respekt

  2. Ja, Kirche ist immer das, was Menschen daraus machen. Das kann ins Positive gehen, aber man hat auch oft gesehen, wie es ins Negative kippen kann. Wenn also Menschen die Kirche für ihre Zwecke und Machtinteressen missbrauchen. Aber im Grunde kann nicht nur die Kirche missbraucht werden, alles mögliche kann missbraucht werden. Immer dort, wo Menschen Macht eingeräumt wird, wo sie deshalb also Macht über andere Menschen haben, kann diese Macht missbraucht werden.

    Ja, die Frage, was hinter allem steht, ist schon eine sehr große Frage, die wir nicht lösen können. Und wenn man sich unsere Welt und das Wunder des Lebens einmal anschaut, kommt man aus dem Staunen wirklich nicht mehr heraus. So richtig Atheist kann man dabei meines Erachtens nicht bleiben.

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