Die einen Leute glauben an Gott. Die anderen an etwas anderes.
Im Anfang war nichts. Dann gab es den Urknall. Aus nichts entstand alles. Und in einer Kaskade von Metamorphosen entstanden Planeten und die einzelnen Elemente, die Atome und ihre unglaublich winzigen Bestandteile, aus denen unser Leben besteht.
Irgendwann fand sich in den Weiten des Weltalls dann ein Planet, der so heiß geworden war, dass man ihn Sonne nennt, so groß, dass um ihn herum ein weiterer Planet kreiseln kann, um den noch ein kleinerer Planet kreiselt, so dass dieser mittlere Planet nicht aus der Bahn gerät. Sonne, Erde, Mond.
Und irgendwann schlugen Kometen auf der Erde ein und brachten das Wasser mit, der Ursprung des Lebens. Wasser, das in der Frühzeit des Universums bereits entstanden war.
Und dann entstanden, man glaubt es kaum, aus den einzelnen Molekülen Zellen, die einen Stoffwechsel haben. Und aus den Zellen entwickelte sich in einer Vielzahl von Zufällen eine so gigantische Vielfalt von Leben, von der man nur träumen kann. Ein Teil davon ist der Mensch, der, je nach Größe, aus 80 Billionen bis 100 Billionen Körperzellen besteht, die alle irgendwie miteinander sinnvoll interagieren.
Wer hier an Zufall glaubt, muss einmal hinterfragen, wie genau er Zufall definiert. Und er sollte dann wohl auch jede Woche Lotto spielen, denn bei einer derart hohen Anzahl von Zufällen müsste er eigentlich jede Woche einen Sechser ziehen.
Und wer bei dieser großen und gigantischen Anzahl von Zufällen nicht an einem Gott glaubt, der hinter allem steht, braucht schon einen sehr großen Glauben.



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