Der Spiegel bemüht sich um Manipulation

reading  Wouter de BruijnJosef Bordat. Manchmal muss man ganz genau hinschauen, um zu erkennen, wie Medienmacht zu Diskurshoheit führt. Spiegel Online berichtet über den ersten Tweet Papst Benedikts und macht dabei etwas sehr Interessantes, das dortselbst immer wieder vorkommt und das ich mal als „Herrschaftskommunikation“ bezeichnen möchte, als eine Art „Anti-Habermas“. Während nämlich Habermas anmahnt, Interessen im Diskurs offen zu legen, werden sie hier versteckt, indem die Interpretation eines Sachverhalts ganz einfach als ein zum Sachverhalt selbst gehörender Fakt präsentiert wird, gegen den, so die Botschaft, argumentativ vorzugehen völlig sinnlos ist.

Schauen wir uns den ersten Satz an:…>mehr.

foto: Wouter de Bruijn,flickr.com


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