
Morgenluft,
noch ein bisschen schüchtern,
tastet sich durchs Fenster,
wie jemand, der erst mal schauen will,
ob der Tag überhaupt wach ist.
Morgenduft,
leicht verwegen,
mischt sich darunter –
dieses Versprechen,
dass heute vielleicht etwas gelingt,
das gestern noch gezögert hat.
Kaffeeluft,
ungeduldig wie immer,
drängt nach vorn,
sagt: Los jetzt,
genug geträumt,
und trägt den ersten Schluck
wie eine kleine Entscheidung
direkt ins Herz.
Und du stehst da,
zwischen gestern und gleich,
und atmest einmal tief ein.
Morgenluft.
Morgenduft.
Kaffeeluft.
Drei winzige Gründe,
doch sie reichen,
um wieder anzufangen.



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