Elon Musk sieht sich gerne als Visionär, und man muss sagen, in gewisser Weise ist er das auch. SpaceX, the boring company, Tesla.

Die Übernahme von Twitter hatte allerdings auch eine andere Seite von ihm zu Tage treten lassen, nämlich eine, die vordergründig demokratisch wirken möchte, es aber nicht ist.

Da Twitter in den USA sehr meinungsbildend ist, ist dies keine Petitesse. Aktuell hört man wenig von Musk und Twitter, vielleicht kann das soziale Netzwerk die Kurve noch kriegen und ein offenes Netzwerk für alle bleiben, in welchem aber trotzdem Maßnahmen gegen Hass und Hetze weiterhin unternommen werden, was derzeit allerdings ungewiss ist, weil Musk so viele Mitarbeiter entlassen hatte, die sich um derlei Dinge kümmerten.

Meinungsfreiheit ist gut, aber wohl so, wie sie beispielsweise in Deutschland verstanden wird, dass sie nämlich nicht umschlagen darf in hate speech oder Volksverhetzung. Derlei ist in Deutschland – und wohl auch in der EU – gesetzlich verboten. Zurecht. Denn aus Gedanken werden Worte und aus Worten können Taten werden. Im Anfang war das Wort. Es ist der Ursprung großer Entwicklungen, im Guten wie im Bösen.

Auch ähnlich

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: