Der Rechtswissenschaftler Luchterhandt kommt in seinem Gutachten zu dem Schluss, dass das militärische Vorgehens Russlands in Mariupol ein Genozid ist, der vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag zu Verurteilungen führen muss:
Russlands Präsident Wladimir Putin, Verteidigungsminister Sergej Schojgu und der Chef des Generalstabs, Walerij Gerassimow, „gehören vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag“, fordert der langjährige Hamburger Professor.
„Sie sind Täter“ nach den Vorgaben des Internationalen Strafgerichtshofs für die Verantwortung bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit, eines Angriffskriegs, „aber auch des schwersten Verbrechens, welches das Völkerstrafrecht seit 1948 kennt – des Völkermords“.



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