Tote verabschieden sich von uns

So geschehen in der Nacht von Freitag auf Samstag. Mein Onkel ist in dieser Nacht gestorben. Und irgendwie hat er sich noch mitgeteilt, obwohl er mehrere hundert Kilometer entfernt war.

Wir gingen um kurz vor 1 ins Bett. Beziehungsweise meine Freundin. Ich selbst brauchte etwas länger und kam so gegen halb 2. Ich wusste, dass mein Onkel, der schon über 70 ist, im Krankenhaus lag und bald sterben würde. Ich hatte vorher meine Mutter dazu gehört. Lungenkrebs, und das Herz war nicht mehr gut, Wasser lief immer in die Lunge. Zudem waren noch zwei Wirbel so morsch mittlerweile, dass sie sich in einander verschoben hatten. Sitzen war da auch nicht mehr wirklich drin.

Nun, ich hatte nicht erwartet, dass es so schnell gehen würde. Mein Onkel Ulrich war eigentlich immer recht rüstig, aber seit dieser Erkrankung ging es schnell bergab. Früher war er lange Zeit bei der Bundeswehr tätig gewesen – nachdem er aus seiner mehrjährigen Kriegsgefangenschaft aus Sibierien wieder daheim war. Er lebte lange in Köln, aber die letzten gut 15 Jahre in einem kleinen Haus an der Ostsee.

Ich hatte also letzten Freitag von meiner Mutter gehört, dass es nun nicht mehr sehr gut um ihn steht. Und dass er recht Angst vor dem Sterben hatte. Es würde sich wohl um ein paar Tage leider nur noch handeln. Meine Cousine – seine Tochter – hatte viel mit ihm gebetet, obwohl ihm Gott irgendwo etwas fremd war, und auch der Glaube. Aber wie kann man es ihm verdenken – er hatte es in der Jugend einfach nicht mitbekommen. Er wusste einfach zu wenig davon. Aber ich denke, das wird ihm nicht zum Übel gereicht haben. Nein, kann ich mir nicht vorstellen.

Nun, ich ging also um halb 2 ins Bett. Und lag noch längere Zeit wach. Ließ den Tag und die Woche revue passieren. Anstrengende Examenswoche vorbei. Ich war schon etwas ausgelaugt, kann man nicht anders sagen. Aber wir hatten uns den Tag über ausgeruht, und irgendwie konnte ich mich auch wieder entspannen mittlerweile.

Und dann hörte ich dieses Knarzen und Knarren vom Fußboden her. Wir schlafen auf einem Hochbett. Die Geräusche kamen von unten. So, als ob jemand übers Parkett geht. Es kam immer wieder. Nicht ein oder zweimal; sondern so, wie wenn jemand dort leise herumgeht. Ich war irgendwie zu müde, um mich umzusehen, obwohl ich mir dachte, ich sollte es tun. Nun, gesehen hätte ich wohl nichts. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, da ist noch jemand im Raum. Ich dachte an meinen Onkel. Hatte mehrfach für ihn gebetet an diesem Freitag. Ich dachte, das könnte jetzt er sein. Dachte mir weiter, dass man soetwas wohl immer denkt in solchen Situationen. Dachte mir, ich merk mir einfach mal die Uhrzeit. Und es würde nichts sein, das wäre zu absurd. Drehte mich nicht um, versuchte zu schlafen, und hörte dieses Knarzen, wie von Schritten. Leise, aber immer wieder vorhanden.

Nächster Morgen. Frühstück. Mittags dann: ich rufe meine Mutter an. Mein Onkel war diese Nacht gestorben. Um viertel vor 2. Uff. Ich sagte meiner Mutter erstmal nichts von dem, was ich gehört hatte. Erst abends meiner Cousine. Bis dahin erzählte es ich meiner Freundin. Sie meinte: der Schrank ist es. Der knarzt ab und an. Es macht dann „Tock-tock“ – so in die Richtung.

Ich überlegte mir das. Nein, mir fiel auch dieses Geräusch vom Schrank wieder ein. Das ist dann punktuell, einmal am Abend höchstens. Ein Knacken, und das wars dann. Nein, das war es nicht. Und dann die Bewohner oben drüber: nein, die hört man nur, wenn sie Möbel verrutschen. Aber man hört kein Gehen auf dem Fußboden, zumindest kein Knarzen vom Parkett. Die Nachbarn ebenfalls nicht.

Am Freitag begann langsam dieser Sturm. Aber hier in München erst ab den Morgenstunden. Also so ab Samstag 9 Uhr etwa. Nein, das war es auch nicht. Und auch, als der Sturm dann mittags doch recht wehte, knarzte in der Wohnung nichts. Gar nichts. Die Fenster sind dicht.

Ich habe das die beiden letzten Nächte noch einmal genau ausgetestet: es knarzt nichts in dieser Wohnung. Es ist einfach ruhig. Man hört ein paar Autos vorbeifahren, aber es knarzt nichts, zumindest nicht dauerhaft. Vielleicht das Parkett ein – zwei Mal. Aber das wars dann.

Das war ein interessantes Erlebnis. Ich bin der Meinung, mein Onkel hat sich von mir verabschiedet. Das Ganze wird noch etwas interessanter. Ich rief Samstag abend gegen 6 meine Cousine in Klüz an, wo mein Onkel gewohnt hatte. Ein paar Minuten (ich meine ein paar Minuten (!)) vorher rief ein alter Bekannter meines Onkels an. Es war der, bei dem mein Onkel gelernt hatte, vor dem Krieg. Irgendeine Ausbildung.

Die beiden hatten sporadisch Kontakt, so alle 1-2 Monate. Gestern rief also dieser Bekannte meines Onkels bei ihm an. Er erzählte meiner Cousine, dass er mitten in der Nacht mehrfach aufgewacht sei und von Onkel Ulrich geträumt habe. Er sagte zu seiner Frau, er müsse ihn ungedingt anrufen. Und das tat er dann auch. Er fragte also meine Cousine, wie es Onkel Ulrich gehe. Sie antwortete, er sei diese Nacht gestorben. Das war zuviel für den Bekannten meines Onkels. Er konnte nur noch sagen, dass es ihm zuviel sei und dass er jetzt erstmal auflegen müsse.

Warum ich das Ganze schreibe ? Weil ich so etwas bisher nur aus Erzählungen kannte. Und diese Dinge nicht so richtig einzuordnen wusste. Ich dachte mir, es seien Einbildungen. Sind es aber offensichtlich nicht.

Mir fallen ähnliche Berichte ein. Mein Opa mütterlicherseits war gestorben, bestimmt 40 Jahre her. Meine Mutter und mein Vater hörten ihn ins Bad gehen – während sie im anderen Zimmer noch schliefen.

Meine Cousine erzählte mir am Samstag vom Tod ihrer Mutter, also der Frau von Onkel Ulrich. Es ist ca. 15 Jahre her. Sie war gestorben. Meine Cousine lag danach in ihrem Bett und wurde plötzlich aufgeweckt. Jemand oder etwas hatte dreimal laut an den Rolladen geschlagen. Meine Cousine fuhr aus dem Bett hoch und ging ans Fenster. Nichts. Kein Wind, kein gar nichts. Meine Cousine war der Meinung, ihre Mutter habe sich von ihr verabschiedet.

Ich denke auch an diese Geschichte von meiner Tante Liesbeth. (Wer heißt schon Liesbeth muss ich mich immer fragen ?). Nun ja, sie hieß so. Als sie starb, sprang im Flur eine Kachel ab. Zufall ? In diesem Fall: ja, vielleicht. In den vorhergehenden: vielleicht, ich denke aber eher nicht.

Und dann an diesem Samstag erzählte mir meine Freundin auch noch etwas. Die Geschichten von meinen Eltern und so: nun ja, vielleicht kennen Sie das ja. Es sind so Geschichten, man hört sie, und eigentlich glaubt man das Ganze nicht so recht.

Meiner Freundin glaube ich aber. Wir haben irgendwie ein ähnliches Alter, eine ähnliche Sicht der Dinge. Sie erzählte mir von einem guten Bekannten ihrer Familie und auch von ihr. Er war schon älter, so an die 50. Und war Zahnarzt. Er hatte ihr einen Zahn repariert. Und ebenjener Zahn schmerzte in ebenjener Nacht, in der dieser Zahnarzt starb. Danach nichts mehr, kein Schmerz mehr seitdem. Und vorher auch kein Schmerz. Meine Freundin interpretierte es nun in eine ähnliche Richtung, wie ich oben.

Warum schreibe ich das ? Weil mir irgendwie klar geworden ist, dass es irgendwie doch mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir es so denken. Ich habe zwar meinen Glauben an Gott, und ich schreibe hier öfters Artikel. Ich gehe davon aus, dass Gott real ist.

Aber solch ein Erlebnis hatte ich nicht für möglich gehalten. Gehört schon öfters. Aber nicht wirklich gedacht, dass ich dahinter mal mehr sehen würde, als Geschichten. Das hat sich geändert seit Freitag Nacht um viertel vor 2.

Wenn Sie dies nun lesen, dann kann dieser Text polarisieren. Es wird verschiedene Gruppierungen geben: die einen wissen, wovon ich rede. Die anderen halten es für Geschichtchen. Die dritten lehnen es als Spinnerei ab.

Ich habe es trotzdem geschrieben. Weil ich mich eigentlich für weltoffen halte. Aber weil ich nicht dachte, dass es so etwas geben könnte. Ist es nur ein psychologischer Trick ? Ich glaube nicht. Ich war zwar von dieser Examenswoche noch angespannt, aber beileibe nicht so angespannt. Die Tage vorher war ich doch wesentlich angespannter.

Bin ich gar eingeschlafen ? Nein. Ich bin nicht einer der Menschen, der einfach mal so schnell einschläft. Und ich bin noch niemals – ich betone: niemals (!) – bei einem Buch beispielsweise eingeschlafen. Ich lege das Buch weg – und dann erst schlafe ich. Nein, ich war wach, als ich diese Geräusche hörte. Und ich hörte sie über längere Zeit, einige Minuten.

Wenn Sie ähnliches kennen: vielleicht schreiben Sie es als Kommentar. Ich glaube, es hätte seinen Platz hier.

Lesen Sie auch:

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Bild:  Aaron Michael Brown , flickr.com

78 Gedanken zu “Tote verabschieden sich von uns

  1. @theolounge
    Stimmt.
    Scheint so, als hatte ich diesbezüglich eine „andere Brille auf“.
    In diesem Zusammenhang tut sich mir dann aber folgende Frage auf:
    Was ist der Unterschied
    zwischen einem
    parapsychologischen Phänomen
    und einer
    religiôsen Erfahrung?

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  2. @philgeland

    Hm, keine Ahnung. Für mich war es einfach eine Erfahrung, dass es offensichtlich mehr gibt, als das, was wir sehen können.
    Gott können wir auch nicht sehen und sein Wirken lässt sich auch nicht naturwissenschaftlich direkt greifen. Vielleicht ist das eine Parallele.

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  3. @theolounge
    Ok, das könnte tatsächlich eine Parallele sein.
    Meine Frage bezog sich aber eher darauf,
    worin die Unterschiede liegen könnten.

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  4. @philgeland

    Hmmm, schwer zu sagen.
    Man könnte denken, eine religiöse Erfahrung hat nichts beängstigendes. Allerdings, als Gott sich im Dornbusch zeigt als brennendes Feuer, ist das sicher auch keine völlig angstfreie Begegnung gewesen.

    Andere Möglichkeit: eine religiöse Erfahrung hat vielleicht direkt etwas mit Gott zu tun.
    Eine parapsychologische vielleicht nicht direkt mit Gott, sondern mit Phänomenen, die es offenbar gibt – die dann indirekt natürlich auf Gottes Schöpfung zurückgehen, aber, wenn man ihnen begegnet, nicht in direkter Linie auf Gott hinweisen.

    Das war jetzt so auf die Schnelle ein Versuch.

    Was würdest Du als Unterschiede sehen ?

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  5. @theolounge

    Der erste Absatz Deiner Antwort hat es in sich.

    Zum Einen, weil ich mich da sofort frage, ob es sich bei dem Phänomen des „brennenden Dornbusches“ nicht doch nur um eine rein subjektive Erfahrung des Menschen Moses gehandelt haben könnte.

    Zum Anderen, weil Du – und das auch noch in den gleichen „drei Zeilen“ – den Begriff der Angst mit dem der religiösen Erfahrung verbunden hast. (Endlich tut das hier mal einer …).

    Danke für die Anregungen, im Ernst!

    Bitte erlaube mir, auf Deine eigentliche Frage später einzugehen, ok?

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  6. @theolounge
    Hmja, vielleicht ist „Parapsychologie“ zum Einen einfach nur der legitime Versuch unerklärliche (und /oder „übersinnliche“ inklusive religiöse) Phänomene wissenschaftlich erforschen zu wollen; zum Anderen mag dieser Begriff leider wohl auch nur zu oft als Deckmäntelchen für die Phantasien esoterisch-angehauchter Spinner her halten.

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  7. @philgeland

    Ja, unter diesem Begriff wird viel Humbug getrieben, denke ich. Allerdings muss das nicht heißen, das alles, was unter diesen Begriff einzuordnen ist, auch Humbug ist.

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  8. @theolounge
    Stimmt. Es wäre in der Tat ein Fehler, „das Kind mit dem Bade auszuschütten“ wie man so schön sagt. Das ist übrigens auch ein Grund, weshalb man viele Aussagen von Atheisten skeptisch beurteilen sollte. Ein gutes Beispiel ist (mal wieder?) der „Gotteswahn“ von Richard Dawkins. „Er mag in vielen Punkten Recht haben, aber …“

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  9. @philgeland

    Ja…. Dawkins…der ist allerdings doch recht fundamentalistisch. Außer seiner biologischen Perspektive lässt er nicht allzuviel Weltbilder zu. Damit blendet er sehr viel aus. Er hat sich nur auf seine biologische Weltsicht fokussiert, wenn ich das richtig sehe.

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  10. Ja, das ist nicht ungewöhnliches, dass sich Sterbende verabschieden. Schließlich leben wir ja weiter und für eine Seele spielen Entfernungen keine Rolle. Im Gegenteil, man ist denen nahe, mit denen man besonders eng verbunden ist. Dadurch eben auch das Verabschieden von Familienangehörigen und Verwandten.
    Hier etwas zum näheren Verständnis:
    http://geheimnisdesmenschen.blogspot.com/2009/02/nahtoderlebnisse-begreifen.html

    MfG,
    teacher

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  11. @theolounge
    Wie das mit Positivisten nun mal so ist. Was will man machen?
    Trotzdem halte ich den „Gotteswahn“ für eine ausgesprochen kurzweilige Lektüre. Eine flüssig geschriebene, sympathische Streitschrift, mit der man sich auseinandersetzen sollte. Ob einem die Thesen nun zusagen oder nicht.

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  12. Hallo,
    ich habe mir einige Berichte durchgelesen und möchte auch etwas erzählen.
    Heute vor einer Woche ist mein Onkel verstorben. Seit 2,5 Jahren hatte ich sehr guten Kontakt zu ihm. Er kam alle zwei Tage meine Oma besuchen (die bei uns im Haus wohnt). Er hat meine kleine Tochter, die im Juni 2 Jahre alt geworden ist, geliebt. Und sie hing auch sehr an ihm. Und während des Erziehungsurlaubes mit meiner Tochter habe ich ihn natürlich auch oft gesehen.
    Naja… Heute morgen bin ich zu meiner Tochter, die wie gesagt jetzt zwei Jahre alt ist und gerade ein paar Wörter aneinander reihen kann, ins Zimmer gegangen. Sie war gerade wach geworden und erzählte immer wieder von einem „Engel“ (das hat sie bisher noch nie getan!!!). Sie sagte immer „Engel, Garten“… Wohlgemerkt saßen meine Oma und mein Onkel oft im Garten und haben Kaffee getrunken. Meine Tochter war häufig dabei!! Hat er sich von ihr in Engelgestalt verabschiedet??? Das komische ist, dass mein Mann mir eben erzählt hat, dass mein Onkel ihm heute morgen beim Zähneputzen kurz erschien (das wollte er mir eigentlich gar nicht sagen). Und ich habe letzte Nacht von ihm geträumt. Alle 3 Ereignisse an einem Tag, und genau eine Woche nach dem Tod meines Onkels… Was hat das zu bedeuten??? Ich persönlich glaube schon daran, dass sich Verstorbene noch einmal verabschieden kommen. Egal wo… Meine Mutter erzählte mir, dass ihr Vater ihr in einem sehr realen Traum (oder Nicht-Traum) vorkam. Ich finde das alles irgendwie schön aber auch erschrenkend zugleich.
    Liebe Grüße,
    Bella-Fio

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  13. hallo, das ist wirklich interessant, was ich hier gerade lese, weil ich auch so eine erfahrung gemacht habe. das war am 28.01.2005, als mein papa auf der nachtschicht einen tödlichen arbeitsunfall erlitt. es war morgens gegen 04:25 uhr, als ich plötzlich aus dem schlaf hochschreckte und total verwirrt war. ich wusste nicht warum und ich kann auch sagen, dass ich so etwas vorher nicht erlebte und danach auch nicht mehr erlebt habe. und ich bin jetzt mittlerweile 27 jahre alt. dieses hochschrecken aus dem schlaf. total komisch. das MUSS der zeitpunkt des todes von meinem papa gewesen sein, wie man aus dem totenschein eruieren kann: der tod vom notarzt wurde um 04:40 uhr festgestellt. mein opa hat erzählt, dass bei ihm gegen 04:30 uhr die uhr an der wand stehen geblieben ist. ob das stimmt, weiß ich nicht. aber warum sollte er lügen? die wochen danach ist mein papa mir dann oft im traum begegnet. er hat immer mit mir gesprochen und alles hat sich so warmherzig angefühlt. ich habe mich in dieser zeit so unwahrscheinlich geborgen gefühlt. bis dann der tag kam, als mein papa sich richtig von mir verabschiedet hat. das mag ein totales hirngespinst sein, aber die letzten worte, die ich dann nachts im traum von ihm hörte, waren, dass ich mir keine sorgen mehr um ihn machen solle, weil es ihm gut ginge. und seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört. heutzutage, 7 jahre später, „denke“ ich im schlaf noch ab und an an meinen papa. doch er hat nie wieder zu mir gesprochen. manche leute denken vielleicht daran, dass meine erfahrung totaler mist sei, doch wenn man das selbst erlebt hat, weiß man, dass das kein mist ist. liebe grüße, jenni

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  14. Ja, es gibt Dinge die wir nicht erklären können. Im Tod kann vieles passieren. Eine Verabschiedung wie Du es beschreibst, oder ein Umherirren. Zwischen Himmel und Erde ist ein Raum, welcher viele Möglichkeiten zulässt.
    Ich selbst hatte die Wahl ob und wo ich aufwachen wollte.
    Ich glaube fast, dass das besondere daran ist, dass wir normalerweise auch unsensibel gegen solche Dinge sind. Erst wenn wir trauern oder wissen, dass ein Mensch geht, werden wir „hellhörig“.

    Um den Weg nach hause abzukürzen gehe ich mit meinem Hund oft den Weg über den Friedhof. Plötzlich vor einem Grab stellte er die Haare und bekam Angst und zog an der Leine. Wie sich das Grab von den anderen unterschied? Es war neu. Klar lässt auch dies Interpretationen zu.

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