Belgorod: Russland findet es unangenehm, selbst angegriffen zu werden – oder inszenierte einen false flag Angriff

Nach Darstellung von Kremlsprecher Dmitri Peskow belastet jedoch der mutmaßliche Luftangriff auf ein russisches Treibstofflager die Gespräche. „Damit werden natürlich keine günstigen Voraussetzungen für die Fortsetzung der Verhandlungen geschaffen“, sagte er. Nach russischen Angaben sollen ukrainische Hubschrauber am frühen Morgen ein Treibstofflager im russischen Belgorod angegriffen und einen Großbrand ausgelöst haben. Die Angaben sind jedoch nicht von unabhängiger Seite überprüfbar.

Die Ukraine wies die Vorwürfe zurück. „Aus irgendwelchen Gründen behaupten die, wir waren es“, sagte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Olexij Danilow, im Fernsehen. „Nach den Informationen, die ich habe, entspricht das nicht der Wahrheit.“ Zuvor hatte ein Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums die Vorwürfe nicht kommentieren wollen.

Quelle ZEIT ONLINE

Es ist unklar, ob das russische Treibstofflager tatsächlich von ukrainischen Kampfhubschraubern angegriffen worden ist, oder ob Putin hier gerade einen false flag Angriff inszeniert, auf den Russland dann noch brachialer als bisher (re)agieren könnte.

Falls wirklich ukrainisches Militär für diese Explosionen ursächlich sein sollte, wäre es in dem Ukraine-Krieg das erste Mal, dass außerhalb der Ukraine gekämpft wird. Glücklicherweise nicht in der EU, sondern im Land des Aggressors, Russland.

Insgesamt ist es so, dass Russland nun schon seit über fünf Wochen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt und bereits mehrere Städte in der Ukraine schwer zerstört oder sogar in Schutt und Asche gelegt hat, absichtlich zivile Ziele immer wieder bombardiert wie beispielsweise Wohnblöcke, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen. Laut UNHCR sind durch den völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg mindestens 10 Millionen Menschen in der Ukraine zu Flüchtlingen geworden, über 4 Millionen davon sind bereits in die EU geflohen.

Das scheint von russischer Seite aus okay zu sein. Allerdings scheint der Kreml es irgendwie unangenehm zu finden, wenn man dann selber einmal angegriffen wird.

Naja, so ist das im Leben eben. Aus unterschiedlichen Perspektiven blickt man ganz unterschiedlich auf dieselbe Situation.

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