Quarantäne ohne Lohnfortzahlung. Richtig so?

Deutschland zieht bei der Bekämpfung der Pandemie ab November neue Seiten auf. Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen prinzipiell impfen lassen können, dies aber nicht tun, müssen ab November, sofern sie an dem Coronavirus erkranken und demzufolge in Quarantäne müssen, auf eine Lohnfortzahlung verzichten.

Nun gibt es bei dem ein oder anderen Politiker die Sorge, jemand, der eigentlich in Quarantäne müsste, könnte aus diesen Gründen heraus seine Infektion dem Arbeitgeber einfach nicht mitteilen und trotzdem in die Arbeit gehen, wo er dann andere Mitarbeiter anstecken könnte.

Andererseits könnte man hier entgegnen, dass Arbeitgeber, sofern das rechtlich zulässig ist oder wird, von Arbeitnehmern, die nicht geimpft sind, beispielsweise dreimal die Woche einen negativen Testnachweis verlangen könnten. Rechtlich scheint das derzeit zwar aus irgendwelchen Gründen noch nicht zu gehen, allerdings wäre die Frage, warum nicht. Denn in den deutschen Schulen ist das ja auch Usus, dass die Schüler*innen mehrfach die Woche getestet werden, an den meisten Schulen scheinbar dreimal.

Wenn Arbeitgeber also negative Coronatests von nicht geimpften Mitarbeitenden verlangen könnten und würden, wäre die oben skizzierte Angst, dass weitere Menschen angesteckt werden könnten, unbegründet. Und die Pandemie würde auch für die ungeimpften Personen in den Wintermonaten voraussichtlich nicht noch einmal neu entflammen.

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