Weshalb wohnt einem Anfang ein Zauber inne?

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, so sagt ein bekanntes Gedicht von Hermann Hesse.

Jedem Anfang wohnt aber auch Anstrengung inne.

Und in der Bibel heißt es: Im Anfang war das Wort. Man könnte auch sagen, im Anfang war der Gedanke.

Aus Gedanken werden Taten und schließlich Werke.

Aber ohne Anstrengung geht das nicht. Zumindest nicht für uns Menschen. Denn der Spruch „im Anfang war das Wort“ steht im Johannesprolog und meint nicht den Menschen, sondern Jesus bzw Gott. Im Anfang von allem, im Anfang von aller Existenz und im Anfang des Universums stand der Gedanke Gottes, der alles, was es gibt, in Existenz kommen ließ.

Ob das für Gott anstrengend war? Wir wissen es nicht.

Für uns Menschen ist auf jeden Fall jeder Anfang mit einer gewissen Anstrengung verbunden. Das könnte auch der Grund sein, weshalb wir dann irgendwann auf den ein oder anderen Anfang zurückblicken und irgendwie stolz auf uns sind, weil wir merken, da haben wir etwas geschafft. Da haben wir es geschafft, anzufangen. Deswegen wohnt jedem Anfang ein Zauber inne.

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