Bürgergeld, nicht gegendert. Warum eigentlich nicht?

Hartz IV soll künftig durch das sogenannte Bürgergeld ersetzt bzw von ihm abgelöst werden.

Das klingt so, als ob nur Männer in diese Misere kommen könnten, auf Bürgergeld angewiesen zu sein. Dabei dürfte das ja auch Frauen betreffen, vielleicht sogar mehr, weil tendenziell vermutlich mehr Frauen Teilzeit arbeiten oder sich um Kinder kümmern bzw kümmern müssen.

Hier wäre dann eigentlich ein Punkt, an dem man zu Recht gendern könnte und wohl auch sollte: Bürger*innengeld. Denn dieses Geld ist ja nicht nur für die Männer da.


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Kommentare

3 Kommentare zu „Bürgergeld, nicht gegendert. Warum eigentlich nicht?“

  1. Dann sollen bitte die Kirchen das schon mal vorleben: liebe Christen und Christinnen. Und wo bleibt divers?

  2. Avatar von Svenja Prantl
    Svenja Prantl

    Das Bürger*:Innengeld ist in erster Linie für Bürger*:Innen, die noch nicht so lange in Deutschland leben bzw. noch nicht in Deutschland leben. Diese gehören in der Regel einem Kulturkreis an, dem das Gendern fremd ist.

    1. Kultur und Sprache sind immer im Wandel. Und nein, das Bürgergeld ist für Bürger und Bürgerinnen, völlig unabhängig vom Kulturkreis.

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