Gendergerechte Sprache stellt offene oder unausgesprochene Rollenverteilungen in der Gesellschaft in Frage und öffnet Rollen für Menschen, die bisher gefühlt oder tatsächlich in ihnen nicht enthalten und mit ihnen nicht gemeint waren.
Wenn man demzufolge von katholischen Priester*innen redet, öffnet man somit gedanklich und sprachlich einen Raum dafür, dass es in der katholischen Kirche nicht nur, wie bisher möglich, männliche Priester*innen zu geben bräuchte, sondern auch weibliche Priester*innen geben könnte.
Und wie wir wissen ist der Beginn von allem immer der Gedanke, der sich dann in Sprache äußert und vielleicht irgendwann einmal die Wirklichkeit verändert. So auch bei den katholischen Priester*innen.



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