Top Ten der guten Vorsätze

Mal ehrlich: wollen Sie nicht auch mit dem Rauchen aufhören ? Die Arbeit wechseln ? Konflikte mit einem Schlag lösen ? Dass alles mit einem Schlag besser wird ? – Oh, vergessen Sie es, Sie setzen sich damit nur unnötig unter Druck. Viel wichtiger als die großen Veränderungen, die mit einem Schlag eintreten sollen, sind die kleinen. Wenn Sie aufhören wollen, zu rauchen, dann machen Sie es doch vielleicht so: inhalieren Sie nicht mehr, sondern paffen Sie nur. Ein erster Schritt, der auch nicht allzu schwer fällt. Oder:

Wenn Sie die Arbeit wechseln wollen: gehen Sie in kleinen Schritten vor. Überlegen Sie erstmal, ob es Entwicklungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz gibt. Was nervt Sie ? Vielleicht sind es Dinge, die man durch Reden lösen könnte. Denn in anderen Arbeitsstellen ist auch nicht alles Gold. Allerdings, ja: manche Arbeitsstellen geben tatsächlich wenig Freiraum her….hier ist vielleicht wirklich radikale Veränderung angesagt. Seneca sagte:

Nicht, weil es schwer ist, tun wir es nicht.

Sondern weil wir es nicht tun, ist es schwer.

Und wie sieht es aus mit Konflikten ? Auch die ergeben sich aus vielen Einzelheiten. Es geht also nicht darum, einen großen Konflikt mit einem Paukenschlag zu lösen. Das werden Sie ohnehin kaum schaffen. Machen Sie lieber viele kleine Schrittchen, sehen Sie das Ganze als ein Projekt, das eine Zeit lang dauert. Reden Sie miteinander über das, was Sie wirklich meinen. Denn wenn Sie ehrlicher miteinander reden, dann kann auch Ihr Partner / Ihre Mitmenschen ehrlicher auf Sie reagieren. Beziehungen werden dadurch klarer. Schluss mit falscher Höflichkeit. Bleiben Sie höflich, aber sagen Sie, was Sie empfinden. Verwenden Sie „Ich-Botschaften“, um niemanden zu verletzen. Sagen Sie nicht: Ihr seid ja so nervig ! Sondern gehen Sie von sich aus und konkretisieren Sie: „Es setzt mich unter Druck, wenn Ihr dies…von mir verlangt. Dadurch werde ich aggressiv“. Nehmen Sie sich das Recht, sich selbst fast ein wenig mehr zu lieben, als die anderen – sonst funktionieren Beziehungen nicht. Denn wenn Sie sich stets nach den Anderen richten, werden Sie zum langweiligen – und gelangweilten – Mitläufer, der bloß niemanden verletzen will – und dadurch eigentlich viel mehr verletzt, weil andere Menschen mit ihm nichts mehr anfangen können. Lieben Sie sich ein wenig mehr, als Andere, aber denken Sie auch an die ethische Idealforderung, die Jesus sagte: lieben Sie den Nächsten, wie sich selbst. Aber wie gesagt: das geht nur, wenn Sie sich selbst lieben – und zwar wohl ein klein wenig mehr, als den Anderen.

So, das war ein wenig Psychologie auf die Schnelle. Andere haben dazu natürlich viel mehr zu sagen. Hier beispielsweise finden Sie > mehr dazu.

Ach ja, und eine christliche Hilfestellung fürs kommende Jahr:

Tun Sie alles selbst, was Sie tun können.

Für den Rest sorgt ohnehin schon Gott. (dieses liegt nicht in Ihrer Macht)

Ein Spruch, der weiß, dass man nicht unmündig sein oder werden soll. Ein Spruch, der dem Menschen viel Freiheit gibt. Zur Freiheit hat uns Christus befreit, so heißt es im Neuen Testament. Tun Sie, was Sie selbst tun können, werden Sie selbst aktiv. Und das, was Sie nicht tun können – darum kümmert sich sicherlich Gott.

Lesen Sie nun hier, was Menschen so vor haben an Änderungen – und bleiben Sie cool dabei, denn Sie haben jetzt ein paar Gedanken mit auf den Weg bekommen, die Sie vielleicht ein wenig cooler an die Sache herangehen lassen: > hier die Top Ten Vorsätze lesen. Und hier > weitere psychologische Tipps, wie Sie die guten Vorsätze denn in die Tat umsetzen können.

foto: mara earth light,flickr.com

Ein Gedanke zu “Top Ten der guten Vorsätze

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