Urteil wegen Teufelsaustreibung: Qualvoller Tod am Kreuz

crucification divemasterking2000Dass moderne Hassprediger wie die Schreiber der rechtsradikalen Seite „Politically Incorrect“ den Moslem unter Generalverdacht stellen, ist nicht verwunderlich – denn sie suchen nach einem Feindbild. Und in der Tat: Terroristen, die im Namen des Islam Greueltaten anrichten, besudeln durch dieses Tun eine ganze Religionsgemeinschaft und stellen Islam gleich mit Terrorismus. Gefundenes Fressen für derartige Internet-Seiten. Und eigentlich könnte man sich als Christ leicht dazu bewogen sehen, dadurch die Richtigkeit seiner eigenen Religion als eine friedfertige bestätigt zu finden. Denkt man aber ein Stück weiter, so kann man zu dem Schluss kommen, dass es in allen Religionen um eines geht: die Auslegung der Heiligen Schriften und die Zeitgebundenheit, in der sie geschrieben wurden.

Wenn man also – wie oben genannte Hassseite – einseitig über die scheinbaren Greueltaten der Moslems (die man somit unter Generalverdacht stellt) berichtet, so sollte man nicht vergessen, dass jede Religion ihre Greueltaten hervorruft: dann nämlich, wenn sie falsch verstanden und nicht im Sinne des Menschen ausgelegt wird. Ein trauriges Beispiel lesen Sie > hier.

Sehen Sie auch: > Jonestown. Todeswahn einer Sekte.

Lesen Sie auch: > Gewalt in der Bibel

> Das Ende des gemeinen Feld-, Wald- und Wiesen-Muslims (SPIEGEL)

foto: divemasterking2000,flickr.com


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Kommentare

7 Kommentare zu „Urteil wegen Teufelsaustreibung: Qualvoller Tod am Kreuz“

  1. Und das ist jetzt ein „gefundenes Fressen“ für theolounge.de, oder wie soll ich deinen Artikel hier verstehen? 😉

    Der Unterschied ist doch der, dass die Eroberung der Welt durch Gewaltanwendung eine Lehre ist, die zum Islam nun einmal dazu gehört. Auch Mohammed hat dies so praktiziert und durch den Koran und die Hadithen wurde das auch so für alle Zeiten zementiert.
    Das Christentum hat friedliche Wurzeln und da muss man schon einiges pervertieren, um eine gewaltverherrlichende Ideologie daraus zu machen.

    Wir können natürlich froh sein, dass nicht jeder Muslim bei der Ausübung seiner Religion Gewalt anwendet und diese Leute haben natürlich Respekt und Toleranz verdient, solange sie sich benehmen.
    Aber das ändert nichts daran, dass der Islam an sich kritikwürdig bleibt.

  2. Ist der Islam, der sein Fundament in einer Buch-Lehre sieht nicht genau so kritikwürdig wie die Kirche, die ihr universales kosmische Fundament verloren hat und sich ebenso nur auf die warmen Wort eines Wandergurus, Dogmen, Mythen, Buchstabenlehren berufen kann?

    Buchstaben trennen. Doch wäre es nicht an der Zeit, statt nur den Koran zu kritiisieren, über das in allem Werden lebendige Wort als die gemeinsame Wurzel nachzudenken? Grund antiker Glaubensaufklärung, der weder nur ein geheimnisvoller Gottesbegriff war, der aus Mythen abgeleitet wurde, noch nächtliche Eingebungen an einzelne Gründergestalten?

  3. Avatar von Königstochter
    Königstochter

    Denkt man aber ein Stück weiter, so kann man zu dem Schluss kommen, dass es in allen Religionen um eines geht: die Auslegung der Heiligen Schriften und die Zeitgebundenheit, in der sie geschrieben wurden.

    Mag sein, dass es in allen Religionen darum geht – wahres Christentum ist aber keine Religion, und es geht mitnichten um Schriftauslegung, ob nun unter Einbziehung des historischen Zusammenhangs oder ohne.
    Wahres Christsein aber ist Beziehung, freundschaftliche, wechselseitige Liebesbeziehung zwischen zwei lebendigen Wesen: einem lebendigen Gott und einem Menschen. Schriftauslegung hat sicher was mit der Pflege dieser Beziehung zu tun, sie aber als den Inhalt oder Sinn oder Zweck anzusehen ist haarsträubend.

  4. War nicht so gemeint, dass die Schriftauslegung der Zweck sei. Aber dass sie auch wichtig ist, um Dinge richtig einzuordnen.

  5. Avatar von Königstochter
    Königstochter

    Schön, dass wir da einig sind. Bei manchen Theologen hat man aber schon den Eindruck, dass die Bibel oder gar die Schriftauslegung ihr ganzer Gott ist, und das finde ich ja schon ziemlich erbärmlich…

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  7. Da stimme ich mir Dir überein. Aber wenn es um diese Moslemhetze geht, führe ich diesen Gedanken eben gerne mal an. Aber die Schriftauslegung ist natürlich nicht gleich Gott. Dennoch ists ganz gut, wenn man mal bischen über die Hermeneutik reflektiert…

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