Josef Bordat. In der Theolounge hat mich ein Anonymus in ein Gespräch verwickelt, indem er mir im Zusammenhang mit der Frage, ob und inwieweit Religion und Religiöse einen besonderen Schutz vor Beleidigung verdienen (§ 166 StGB), vorwarf, als Katholik zum einen höchstselbst andauernd Menschen zu beleidigen (etwa „gleichgeschlechtlich Liebende“) und zum anderen in Sachen Kritikfähigkeit auch nicht gerade eine Vorbildfunktion zu erfüllen (als Beispiel nannte der Anonymus die Rede vom „Missbrauch mit dem Missbrauch“ in der Missbrauchsdebatte) und über das Thema „Blasphemie“ eigentlich nur eine Art „Lizenz zum risikolosen Beleidigen“ erwirken zu wollen, mit dem Ziel, Nicht-Religiöse weiter beleidigen zu können, ohne Gefahr laufen zu müssen, selbst beleidigt zu werden.
Dass letzteres Unsinn ist, muss ich nicht sagen. Zum einen…>mehr.
foto: Hector Alejandro, hectorir,flickr.com



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