Göttliches Spiel. Evolutions-Theologie.

o.Univ.Prof. Dr. Wolfgang Schreiner. Sind wir von Gott mit Ziel und Plan erschaffen, oder ein Zufallsprodukt der Evolution? Christen glauben an eine planvolle Schöpfung durch einen liebenden Gott. Im Gegensatz dazu erfolgen laut Evolutionstheorie die Änderungen im menschlichen Genom weitgehend zufällig. Wie ist diese angeblich planvolle Schöpfung eines gütigen Gottes mit den Zufällen der Evolution zu vereinbaren? Der Autor versucht, christliche Inhalte so zu formulieren, dass sie mit den Naturwissenschaften zusammenpassen und findet so einen neuen Weg, Evolution und Theologie miteinander zu verbinden.>mehr. Bild: o.Univ.Prof. Dr. Wolfgang Schreiner Göttliches Spiel. Evolutions-Theologie. weiterlesen

Eine kleine Typologie des Atheisten

Gardinenpredigerin. Bitte erst die Einleitung lesen. Wir wollen ja keine Verletzten! Apologetik gehört zu meinen Lieblingsspielen. Und dazu kam es nicht ganz freiwillig. Bereits in der Schule wurde ich mit diversen Argumenten, bis hin zu Beleidigungen konfrontiert. Ich ging auf eine Schule in der Stadt mit ausschließlich gut situierten Mitschülern aus Elternhäusern, die sich wahnsinnig gebildet vorkamen, und diese waren der Meinung, dass ich DRINGEND über die schrecklichen Begleiterscheinungen von Religion und besonders Katholizismus aufgeklärt werden müsse. Ich bringe auf diesem Gebiet also eine gewisse Übung mit. Im Laufe der Zeit lernte ich, dass…>mehr. Bild: lichtkunst.73  / pixelio.de Eine kleine Typologie des Atheisten weiterlesen

Texte sind Angebot

Christoph Hübener läd zu Texten über das Jahr verteilt ein. […] Er hat es schon wieder gemacht: Christoph Hübeners Buch „Mein Journal“ ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Zum zweiten Mal nach dem Erzählband „Darüber hinaus“ hat der pädagogische Mitarbeiter des Wilhelm-Busch-Gymnasiums seine Texte veröffentlicht…>lesen Sie hier weiter. foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de Texte sind Angebot weiterlesen

Silvester (statt Sylvester)

Josef Bordat. Am letzten Tag des Kalenderjahres gedenkt die Kirche des Heiligen Silvester I., ein Papst, dessen Amtszeit (314-335) in eine weltgeschichtliche Umbruchsphase fällt. 313 hatte der römische Kaiser Konstantin im Toleranzedikt von Mailand Religionsfreiheit garantiert und damit das Christentum, das sich überall im Reich ausgebreitet hatte, offiziell anerkannt. 325 wurde auf dem Konzil von Nicaea, an dem Silvester nicht teilnahm, sich aber vertreten ließ, das erste Glaubensbekenntnis formuliert. Über das Leben und Wirken Silvesters ist nur wenig bekannt, es fehlt jeder schriftliche Nachlass. Die Legenda Aurea berichtet davon, dass Silvester den kranken Konstantin geheilt und getauft und dieser der Kirche … Silvester (statt Sylvester) weiterlesen

Offener Brief an alle Bäcker, Konditoren und Stollenfabrikanten.

Ismael Kluever.  Sehr geehrte Damen und Herren! Das Hochfest der Geburt Jesu ist nun vorüber und die Christstollensaison ist damit für Ihre Zunft gelaufen. Was jetzt noch nicht verkauft wurde, wird ab heute für den halben Preis über die Ladentheke gehen. Hoffentlich  haben auch Sie nun ein wenig Ruhe vielleicht auch Zeit, über die nächste Weihnachtssaison nachzudenken. Ich möchte Sie nämlich auf eine Marktlücke hinweisen, die Sie mit einer Produktinnovation leicht füllen können! Die Idee kam mir beim Anschneiden eines 750 g Butter-Mandel-Stollens, der sich…>mehr. foto:GG-Berlin  / pixelio.de Offener Brief an alle Bäcker, Konditoren und Stollenfabrikanten. weiterlesen

Das war 2013

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an. Hier ist ein Auszug: Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 75.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 3 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen. Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen. Das war 2013 weiterlesen

Grusskarten: Sylvester & Neujahr !

Hier gibts Karten an alle Lieben und Freunde und Verwandten und auch an solche, die es werden sollen… Hier alle Karten: Direkt auf die Karte klicken zum Verschicken: >  Hier verschicken.   Grusskarten: Sylvester & Neujahr ! weiterlesen

Das Internet gehört der NSA

Nun bekannt gewordene Abhörmethoden der NSA klingen nach Science Fiction. Alle Ebenen des Netzes sind betroffen. Hacker wollen ein neues bauen – eine gigantische Aufgabe.VON PATRICK BEUTH. er 30. Chaos Communication Congress (30C3) endet mit einem echten Stimmungskiller: Der Hacker und Journalist Jacob Appelbaum hat am Montag zahlreiche Snowden-Dokumente über bislang geheime NSA-Programme veröffentlicht. Der Spiegel beschreibt sie in einem Porträt der NSA-Hackergruppe TAO und in einer ebenfalls am Montag veröffentlichten Grafik. Sie umfassen Methoden zur Infiltration praktisch jeder Ebene des Internets, von der Infrastruktur über die Endgeräte bis hin zum Zubehör. Viele dieser Methoden waren der Öffentlichkeit bislang unbekannt. Ihre Raffinesse und ihr Umfang … Das Internet gehört der NSA weiterlesen

Die Sache mit dem Christkind. Weihnachten – und was glaubst du?

Fabian Maysenhölder. Es ist mehr als ein Fest der Liebe und der Familie: Wenn das Christkind an Heiligabend kommt, bringt es nicht nur Geschenke. Es hat auch einige Fragen im Gepäck. Ein Plädoyer für besinnliche Feiertage. Die Tannennadeln duften, die Kerzen flackern, die Geschenke liegen unter dem Baum bereit. Die ganze Familie ist zusammengekommen – schließlich ist Weihnachten das Fest der Liebe und der Familie. Und noch jemand ist da, falls es nicht bereits vom Weihnachtsmann abgelöst wurde: das Christkind. Denn woher sonst sollten die Geschenke kommen? Das ist es zumindest, was man mir – in Süddeutschland – als Kind erzählt … Die Sache mit dem Christkind. Weihnachten – und was glaubst du? weiterlesen

Geistiger Input zu Weihnachten – einige Hinweise

Franziska Holzfurtner. Bis noch vor ca. 4 Jahren lehnte ich Weihnachten in jugendlichem Leichtsinn ab. Ich fand es doof. Ich hasste all den verkitschten amerikanischen Konsumkram, ich hasste all die verkitschte europäische Konsumkritik. Ich hasste den feministisch angehauchten Prediktdauerlutscher unserer Pastoralreferentin darüber, dass Maria als junge Frau all ihre Träume und Ziele für die Zukunft aufgibt, um Gott zu folgen. (Man erlaube mir einen kleinen Diskurs: ‘ne Frau in Nazareth hatte um die Zeitwende eh keine anderen Pläne, als zu heiraten und Kinder zu kriegen und ihr Traum war es, sich niemals ums tägliche Brot zu sorgen, gut von ihrem Mann … Geistiger Input zu Weihnachten – einige Hinweise weiterlesen

Heiligabendrituale

Dorothee Janssen.Obwohl mein Mann schon seit 15 Jahren tot ist, geht Weihnachten jedes Jahr auf die gleiche Weise. In diesem Jahr liegt kein Schnee, also muss ich nicht schippen. Geschenke sind verteilt und eine Menge Geschenke liegen in meinem Wohnzimmer. Einen Baum hab ich nicht (zu viel Arbeit für einen alleine), aber einen Kranz. Morgens höre ich keine Musik…>mehr. foto: Alexandra H.  / pixelio.de Heiligabendrituale weiterlesen

Fristlos. Ab sofort ohne mich

Uli Fries. Sehr geehrte Damen und Herren, nicht ohne Genugtuung wende ich mich heute an Sie, um Ihnen meine fristlose Kündigung mitzuteilen. Ja, Sie lesen richtig. Ich bin mir dessen bewusst, dass meine Formulierung möglicherweise unangebracht erscheint. Das macht sie aber nicht weniger ehrlich. Sie werden im Laufe dieses Schreibens noch weitere vermeintliche Unverschämtheiten zu lesen bekommen. Und Sie werden sich denken, dass Sie als Zuständige der Personalabteilung damit sowieso nichts zu tun haben. Aber da irren Sie sich. Mein Schreiben trifft und betrifft alle in diesem Unternehmen. Auch Sie, die dies hier nun lesen. Ich würde mir wünschen, dass…>mehr. foto: Alexandra … Fristlos. Ab sofort ohne mich weiterlesen

Wer ist das eigentlich: „Femen Germany“?

Josef Bordat. Wer ist das eigentlich: „Femen Germany“? Was steckt hinter jener mächtigen Organisation, die das Land seit Weihnachten in ihrem Bann gefangen hält und die Römisch-Katholische Kirche in ihren Grundfesten erschüttert? „Femen Germany“ ist als Teil einer „weltweiten Bewegung“ seit 2012 auf Protestmission, um „die Gesellschaft wachzurütteln“. „Femen Germany“ hat auf Facebook fast 2000 „Gefällt mir“-Bekenntnisse. Gut, es gibt Konditoreien, Werbeagenturen und Volleyball-Kreisligisten, die haben fünfmal so viele, aber immerhin erhalten die Beiträge bei „Femen Germany“ locken 60, 70 „Likes“. Damit kann sonst nur ein 15jähriger rechnen, mit einem verwackelten Schnappschuss, auf dem er ein Glas Bier in Richtung Kamera … Wer ist das eigentlich: „Femen Germany“? weiterlesen

Chips als Lebensretter und Tränenauslöser

Andreas Meißner. Coole Aktion, die jetzt schon eine Weile im Lande – und darüber hinaus – läuft. Immer mehr Chipverteiler (ca. 3000!) verteilen sie kreativ und mit viel Engagement und Ideenreichtum. Und sie erreichen Menschen. Nicht alle berichten darüber, aber manche Erzählungen rühren uns zu Tränen. Gott ist so groß und so cool! Hier kurz vor Weihnachten noch mal dreizehn Rückmeldungen der letzten Tage… Zum Mitfreuen, Mitweinen, Mitdanken… Und man kann selber welche bestellen. Hier. 16.12.2013: Harald aus Oldisleben: “Ich bin 2008 neu zum Glauben gekommen und ich weiß, das dies…>mehr. foto: Chips als Lebensretter und Tränenauslöser weiterlesen

Jungfrauengeburt

Josef Bordat. In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst … Jungfrauengeburt weiterlesen

Die Zeit der Orden

Burkhard Conrad.Vor einiger Zeit veröffentlichte ich in der Zeitschrift “Ordenskorrespondenz” ein Gedicht unter dem Titel “Zeit der Orden”. Das Gedicht versucht verschiedene Charismen – so heißt der Fachausdruck – von kirchlichen Orden auf den begrifflich-poetischen Punkt zu bringen. Die Überschrift lehnt sich dabei an ein Buch des Theologen J.B. Metz aus dem Jahr 1977 an. Manche der folgenden Miniaturen lassen sich leicht einem Orden zuordnen. Bei anderen…>mehr. foto: Alexander Dreher  / pixelio.de Die Zeit der Orden weiterlesen

40 Millionen verschenken – wer macht denn so was?

Andreas Meißner. Das nenne ich mal eine tolle Geschichte – einfach mal so 40 Millionen Dollar verschenken… Worum geht’s? Tom Crist aus Calgary hat im Lotto gewonnen. Ganze vierzig Millionen kanadische Dollar (~28.850.000 Euro). Das war bereits im Mai diesen Jahres. Und eigentlich wollte er darüber in der Öffentlichkeit gar nicht sprechen, aber die Lottogesellschaft hatte jetzt wohl darauf gedrungen. Nichts für sich Kurz nach seinem enormen Gewinn war ihm bereits klar, dass er das gesamte Geld an gemeinnützige Organisationen spenden wollte. Gegenüber dem Sender CBC erklärte er, dass er…>mehr. foto: Rainer Sturm  / pixelio.de 40 Millionen verschenken – wer macht denn so was? weiterlesen

Das (muslimische) letzte Abendmahl

Fabian Maysenhölder. Gerade entdeckt: Ein tolles Bild. Es ist ein Gruppenbild, das einige Freunde gemacht haben – allerdings ein besonderes. Nämlich das hier: […]. Der Huffington Post sagte Fatima Ali, die offenbar die Idee zu diesem Foto hatte: “For this year’s photo, we wanted to do something that, in its own humble way, aimed to bridge the gap between Eastern and Western cultural and religious norms. We looked up the painting, assigned each person a character, and meticulously tried to mimic the image, while also making it our own.” Die meisten der Personen in dem Bild seien gläubige Muslime, sagt Fatima Ali zudem…>mehr. foto: Paul … Das (muslimische) letzte Abendmahl weiterlesen

Christkind, Weihnachtsmann und Zauberer. Wenn Kinder dem Synkretismus unserer Gesellschaft Hohn sprechen

Sophie Fries. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Soweit, so gut. Die Zeilen „Maria und Joseph betrachten es froh“ kann man vielleicht auch noch sorglos mitträllern. Wie in aller Welt passt das nun aber mit Weihnachtsmann und Co zusammen? Klara, 6 Jahre (Name geändert), hat ihre eigene Theorie dazu. Stolz präsentiert sie ihre gemalte Krippenszene. Sie strahlt bis über beide Ohren, als sie mit ihren tapsigen Fingerchen auf die erste Figur zeigt: „Das ist Maria.“ Klar, unschwer zu erkennen: Die Größere der beiden Gestalten um die Krippe muss Maria sein. „Und das andere ist Joseph?“, frage ich interessiert nach. „Ja“, purzelt … Christkind, Weihnachtsmann und Zauberer. Wenn Kinder dem Synkretismus unserer Gesellschaft Hohn sprechen weiterlesen

Stand up … aber wofür?

Roman Scamoni. In diesen Tagen berichten alle Nachrichten vom “Marsch der Millionen” in Kiew. Davor war es der “arabische Frühling” der Millionen Menschen auf die Straße getrieben hat, um zu demonstrieren. Und auch sonst hört man immer wieder davon, dass Zehntausende aufstehen und der Obrigkeit, dem Tyrannen oder der Unterdrückung die Stirn bieten. Ich habe versucht, mir vorzustellen, was wohl in Mitteleuropa passieren müsste, damit in Wien hunderttausende auf die Straße gehen und am Heldenplatz ihre Stimme erheben um gegen Unrecht zu protestieren! Es ist nicht leicht, sich so etwas in Österreich vorzustellen. Und auch nicht im “modernen westlichen Europa”. Nicht … Stand up … aber wofür? weiterlesen

Die Jesus-Analyse bei „Google-Trends“

Fabian Maysenhölder. Google weiß ja bekanntlich alles. Und es gibt eine Menge Google-Tools, mit denen man rumspielen kann. Besonders interessant finde ich Google Trends – dort kann man (unter anderem) sich anzeigen lassen, wie oft bestimmte Schlagwörter zu einer bestimmten Zeit gesucht wurden. Dabei kommen mitunter ganz interessante Sachen raus. Ich habe zum Beispiel einmal nach dem Keyword “Jesus” geschaut. Im folgenden Diagramm ist dargestellt, wie oft…>mehr. foto: sikapaulus  / pixelio.de Die Jesus-Analyse bei „Google-Trends“ weiterlesen

Fünf Gründe, religiös zu sein – eine Einleitung

Franziska Holzfurtner. Diese Serie wendet sich gegen all jene Auffassungen, nach denen Religion an und für sich eine Einschränkung von Lebensqualität ist. Eigentlich würde ich es ablehnen, über „Religion an sich“ zu schreiben. Niemals könnte ich behaupten, alle Religionen hätten den selben Einfluss auf das Leben ihrer Anhänger und man darf auf keinen Fall annehmen, dass die erwähnten Eigenschaften für mich Religion ausmachen und dass Religionen, die solche Effekte nicht aufweisen schädlich wären – oder eben keine Religionen. Im Grunde beziehen sich meine Überlegungen nur auf jene Religionen, deren Traditionen ich kenne. Man könnte durchaus kritisieren, dass man nicht aufgrund einer … Fünf Gründe, religiös zu sein – eine Einleitung weiterlesen

Dehnbarkeit biblischer Aussagen

Dorothee Janssen. Bei der Akademischen Abschlussfeier des Bachelor of Arts Religionspädagogik am 13. Juli 2013 konnte ich dabei sein. Eine junge Frau, die aus unserer Gemeinde stammt, hatte mich eingeladen. Als “älteres Semester” freue ich mich sehr, dass es Berufe in der Kirche gibt, die auch von Laien ausgeübt werden können. Insbesondere der Beruf der Gemeindereferentin, den diese junge Frau anstrebt, liegt mir sehr am Herzen. Einige Freundinnen von mir waren die ersten Seelsorgehelferinnen, also Vorgängerinnen der Gemeindereferentinnen. Was mir nicht aus dem Kopf geht, ist das Motto der Feier:…>mehr. foto: Robert Müller  / pixelio.de  Dehnbarkeit biblischer Aussagen weiterlesen

Sex im Alten Rom

Josef Bordat. Oder: Wie man trotzdem gegen Christen hetzt Vor kurzem noch zog ich die Klassifizierung katholischer Sexualmoral als „altertümlich“ terminologisch in Zweifel. Nun liefert ein kurzer Artikel in der Online-Ausgabe der Gratis-Zeitung „20 Minuten“, die es in vielen deutschsprachigen Großstädten an Nahverkehrsbahnhöfen für die Fahrt zur Arbeit gibt, dafür den Beleg. Und noch einiges mehr. Der Text berichtet über eine interessante Neuerscheinung:…>mehr. Lesen Sie auch: > Weihnachten. Live aus Berlin.  > Sterbehilfe. Der Blick  nach Belgien.  > Mutiges Maß. > Christentum. Islam. Dialog. foto: Betty Fritzsche  / pixelio.de Sex im Alten Rom weiterlesen

Wenn ein Frührentner Gott begegnet – oder: Jetzt sind sie auch in den Staaten gelandet

Andreas Meißner. Immer wieder bin ich begeistert, betroffen, freudig, gerührt, bewegt, wenn ich sie lese – die Einkaufswagenchiprück-meldungen von der Aktion bei Mandy aus Berlin. Und dort kann mann/frau auch viele andere Reaktionen auf die Chips lesen. Schliesslich sind sie landauf, landab in Bewegung, werden verteilt, kreativ versteckt, übergeben, liegengelassen… Und man kann selber welche bestellen. Hier. Hier wieder vierzehn Rückmeldungen der letzten Tage, einfach noch mal zum Mitfreuen, Mitbeten, Mitverteilen… Lass dich wieder berühren von den (echten) Lebensgeschichten, die Gott schreibt. Und wie ER Leben verändert… 06.12.2013: Nele aus Berlin:…>mehr. foto: Wenn ein Frührentner Gott begegnet – oder: Jetzt sind sie auch in den Staaten gelandet weiterlesen

Jesus – der “goodly fere”!?

Roman Scamoni. Ein Gedicht des amerikanischen Dichters Ezra Pount, gefunden in John Eldredges Buch “Der ungezähmte Mann” – ein Gedicht, das mich bewegt, inspiriert und herausfordert. Jesus war kein Softie, kein Weichei, kein rückgratloser Hippie! Ein Gedicht über Jesus! Den Jesus, an dessen Geburt in zwei Wochen überall in der Welt gedacht wird: Ha’ we lost the goodliest fere o’ all For the priests and the gallows tree? Aye lover he was of brawny men, O’ ships and the open sea…>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von Steve Rhodes Jesus – der “goodly fere”!? weiterlesen

München/Ukraine: „Putin, let my people go!“

München: Demonstration für Demokratie und Freiheit in der Ukraine. Heute ab 14 Uhr fand in München eine Demonstration zur Unterstützung der Demonstranten in Kiew auf dem Maidan(-platz) statt.  Den Demonstranten in Kiew und München geht es darum, die Macht des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukwitsch einzuschränken und die Ukraine wieder in Richtung Demokratie und Freiheit zu lenken. Anlass für die Großdemonstration in Kiew war ursprünglich die unerwartete Weigerung des ukrainischen Staatspräsidenten, das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union zu unterzeichen. Hintergrund war offensichtlich Druck von Seiten Putins bzw. Russlands. Mittlerweile wollen tausende von Demonstranten den demokratiefeindlichen Kurs der ukrainischen Regierung stoppen und … München/Ukraine: „Putin, let my people go!“ weiterlesen

Kann ich ohne schlechtes Gewissen an einem Bettler vorbei gehen?

Frau Punk. Bestimmt kennst du das auch: Du läufst im Winter durch die Fußgängerzone. Es ist kalt und ungemütlich, die Nase tropft. Ich mag den Winter nicht. Der Schnee und die Tage, wo es um 15 Uhr schon dunkel wird, sind furchtbar. Ich stehe eher auf 30 Grad und Sonnenschein. Doch wie muss es den Menschen erst gehen, die am Straßenrand sitzen und um etwas Geld oder zu Essen betteln? Wie fühlen sie sich in dieser kalten Jahreszeit? Ich bin Christ und gerade als Christ sollte ich doch helfen und bittende Hände nicht ablehnen – oder?!? Gerade in der Winter- und … Kann ich ohne schlechtes Gewissen an einem Bettler vorbei gehen? weiterlesen

Was wäre gewesen, hätte sich der Engel des Herrn an Akademiker wenden müssen? Ein Gedankenexperiment.

Josef Bordat. Dass es sich bei den ersten Adressaten der Weihnachtsbotschaft um einfache Viehzüchter aus einer ländlichen Region des Nahen Ostens handelte, ist vielfach theologisch ausgedeutet worden. Gott wolle in den Hirten den ganz gewöhnlichen Menschen ansprechen. Der König, der geboren wurde, komme nicht nur für seinesgleichen, sondern für alle. Die Botschaft des Heils kenne keine Hierarchie. Richtig. Ich glaube aber, dass die Sache mit den Hirten auch noch einen ganz praktischen Grund hatte. Hirten sind Menschen mit wachem Verstand, die Botschaften aufnehmen und umsetzen können. Das ist für den Fortgang der Weihnachtsgeschichte von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Wäre Jesus zum … Was wäre gewesen, hätte sich der Engel des Herrn an Akademiker wenden müssen? Ein Gedankenexperiment. weiterlesen

Und der kleine blaue Chip zieht weiter seine Kreise…

Andreas Meißner. Immer wieder bin ich begeistert, betroffen, freudig, gerührt, bewegt, wenn ich sie lese – die Einkaufswagenchiprück-meldungen von der Aktion bei Mandy aus Mannheim. Und dort kann mann/frau auch viele andere Reaktionen auf die Chips lesen. Schliesslich sind sie landauf, landab in Bewegung, werden verteilt, kreativ versteckt, übergeben, liegengelassen…Und man kann selber welche bestellen. Hier. Hier wieder zwölf Rückmeldungen der letzten Tage, einfach noch mal zum Mitfreuen, Mitbeten, Mitverteilen… Lass dich wieder berühren von den (echten) Lebensgeschichten, die Gott schreibt. Und wie ER Leben verändert… 28.11.2013: Ingrid aus Schwäbisch Hall:…>mehr. foto: Und der kleine blaue Chip zieht weiter seine Kreise… weiterlesen

Politik als Sakrament der Welt

Burkhard Conrad. In der aktuellen Ausgabe der dominikanischen Zeitschrift “Wort und Antwort”(4/ 2013) findet sich ein Text von mir unter dem Titel: “Politik – das Sakrament der Welt im Zeitalter der Demokratie”. Anbei gebe ich einen kurzen Abschnitt aus diesem Text wieder, der die zentrale These des Textes enthält. Der gesamte Beitrag (ohne Fußnoten) findet sich hier, ebenso wie Hinweise zu den weiteren Texten des Heftes. “Selbstmitteilung, Zeichen: Begrifflichkeiten wie diese sind verräterisch. Sie lassen nämlich erkennen, dass politisches Handeln aus der hier präsentierten theologischen Sicht nicht als ein beliebiger weltlicher Kommunikations- oder Aktionsbereich zu verstehen ist…>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von spoilt.exile Politik als Sakrament der Welt weiterlesen

Ukraine: Das Wunder vom Maidan

Auch, wenn niemand weiß, ob der mehrfach vorbestrafte ukrainische Präsident Janukowitsch diese Nacht wieder mit Gewalt gegen die friedlichen Demonstranten vorgehen lässt – was befürchtet wird -, so war zumindest die letzte Nacht gewonnen, im Sinne der Freiheit und der Menschenrechte:  Mit übermächtigen Spezialeinheiten wollte die Regierung den Maidan räumen lassen. Doch den Protestlern gelingt es durchzuhalten. Im Morgengrauen gibt die Regierung auf.VON STEFFEN DOBBERT. Gestern Nachmittag spaziert hoher Besuch über den Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Catherine Ashton, die Außenbeauftragte der EU, ist nach ihrem Treffen mit Präsident Viktor Janukowitsch vorbei gekommen. Sie schaut auf den Weihnachtsbaum, der keiner mehr ist, steigt … Ukraine: Das Wunder vom Maidan weiterlesen