Die nach wie vor unannehmbaren russischen Forderungen

Der Kreml wolle die im Jahr 2014 völkerrechtswidrig annektierte ukrainische Halbinsel Krim als russisch legitimiert haben, so hört man auf dem Infosender Br24.

Der ukrainische Präsident Selenskyj meinte, zur Klärung dieser Frage könne man theoretisch das ukrainische Volk in einem echten Referendum befragen (also nicht in dem von Russland im Jahr 2014 veranstalteten Scheinreferendum). Allerdings dürfte ein solches, echtes Referendum wohl eher zu Ungunsten des Kremls ausfallen.

Des weiteren wolle der Kreml die vollständige „Demilitarisierung“ der Ukraine. Klingt harmlos, ist aber gleichbedeutend damit, dass die Ukraine vollständig kapitulieren solle.

In der Folge einer Kapitulation würden russische Truppen die Ukraine kontrollieren und die Ukraine würde, wie Russland, zu einer Diktatur werden. Also eine völlig unannehmbare Forderung. So kann kein Frieden kommen. Der Kreml ist offenbar nicht bereit, Frieden eintreten zu lassen.

Für einen echten Frieden müsste der Kreml die Staatlichkeit der Ukraine anerkennen, er müsste ebenso anerkennen, dass die Ukrainer*innen ein eigenes Volk sind, er müsste das russische Militär aus der Ukraine abziehen und vollumfänglich Reparationszahlungen leisten. All das will der Kreml nicht. Also überzieht Moskau die Ukraine weiter mit Krieg und legt sie in Schutt und Asche.

Die Sache ist so: wenn die russischen Soldaten aufhören zu schießen, ist der Krieg aus.

Wenn die ukrainischen Soldaten aufhören zu schießen, gibt es keine Ukraine mehr, zumindest keine in Freiheit und Demokratie.

Kommentar verfassen...(Kommentare, die Links enthalten, müssen auf Freischaltung warten)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..