Kürzlich unterhielt ich mich mit jemandem, der meinte, die Metapher der Welle soll man doch nicht für Rassismus verwenden.
Denn Rassismus sei keine Naturgegebenheit wie eine Welle, sondern etwas, was Menschen machen.
Insofern ja, auf den ersten Blick muss ich ihm recht geben. Auf den zweiten Blick ist die Sache aber nicht so eindeutig.
Es gibt ja beispielsweise auch die Welle der Empörung. Hier ist es ja nicht eine Welle, die sich empört, sondern es sind Menschen. Diese Metapher ist durchaus verständlich.
Wenn man also den Begriff der Welle auf den Rassismus anwenden möchte, müsste man vielleicht noch etwas weiter ausholen:
Rassismus ist wie eine oder mehrere Wellen in einem Meer aus Menschen.



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