Evangelische Kirche startet Orgelstiftung

Mit einem Konzert der Pop-Band „Die Prinzen“ und der Jazz-Sängerin Sarah Kaiser wurde am Wochenende im thüringischen Oßmannstedt die neue EKD-Stiftung Orgelklang vorgestellt. Sie soll die Sanierung reparaturbedürftiger historischer Orgeln in evangelischen Kirchen in Deutschland unterstützen.

Ursprüglich geht die Erfindung der Pfeifenorgel wahrscheinlich auf einen alexandrinischen Techniker namens Ktesibios zurück, der im Jahre 246 v.Chr. mittels künstlich erzeugten Spielwindes und einer den Wind kanalisierenden Klaviatur Pfeifen zum Klingen brachte. Dabei diente die Panflöte als Vorbild für die Gestaltung der Pfeifenreihe.

Das deutsche Wort „Orgel“ entstammt dem griechischen Begriff Organon. Er kann sowohl jede Art von Werkzeug oder Instrument im technischen Sinn bezeichnen, wie auch das Sinneswerkzeug und Körperorgan Stimme. Ab etwa dem 4. Jahrhundert wurde das Wort wahrscheinlich für die „Orgel“ verwendet.
Die Kirche konnte anfänglich nicht allzuviel mit dem Instrument anfangen. Dies lag allerdings wahrscheinlich auch daran, dass im ersten Jahrtausend normalerweise a capella gesungen wurde. Zudem bestanden zumindest in der frühen Christenheit erhebliche Vorbehalte gegen dieses Instrument, da es während der Ermordung von Christen in der römischen Arena gespielt wurde.

Warum es die Orgel dann in der Wende zum zweiten Jahrhundert in die Kirche geschafft hat, und mittlerweile ja schon fast nicht mehr wegzudenken ist, ist bis heute nicht wirklich geklärt.

Weitere Infos zur Stiftung Orgelklang und zum Konzert:


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