Back Office des geistlichen Lebens

Neulich erzählte mir eine Frau, sie sei nach ihrem Burn Out innerhalb der Firma ins Back Office versetzt worden. Also Hintergrundarbeiten, die wichtig sind, aber von Kunden und anderen nicht bewusst wahrgenommen werden. Im Grunde ein demütiger Job, bei dem die Kluft zwischen Arbeit und sichtbarem Nutzen enorm klafft.Im geistlichen Leben ist das häufig auch so. Die „Gebetsarbeit“, wie Ole Hallesby es nennt, passiert doch im „Kämmerlein“. Das sieht keiner.

Die Jünger Jesu konnten diesen einen Jungen nicht heilen, sie konnten den Geist nicht austreiben (Mk 9,14-29). Jesus selbst musste es regeln. Und dann sagt er hinterher zu ihnen, dass diese Art nur durch Gebet auszutreiben wäre. Back Office.

Eine kleine geistliche Show. Alle könnten sehen, wie vollmächtig man – natürlich im Namen Jesu – agieren kann. Gesehen werden. Bewundert.
Nix da. Back Office. Vieles, was passiert, verdankt sich dem Gebet im Hintergrund. Back Office.

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Foto: by-sassi/pixelo.de


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Back Office des geistlichen Lebens“

  1. cooler vergleich – danke!

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