
Kyjiw – und gestern auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz – bitten um Weihnachtsfrieden und funktionierende Heizungen.
Die Antwort aus Moskau? Ein eiskaltes „Njet“. Dmitri Peskow lehnt jede Feuerpause ab. Man wolle dem Feind keine „Atempause“ gönnen, eine Waffenruhe sei „unwahrscheinlich“.
Rührend, diese russische Nächstenliebe. Während Peskow in seiner warmen Luxus-Datscha vermutlich den teuren Rotwein atmen lässt, verordnet er Millionen Menschen Frieren statt Feiern. Menschlichkeit passt eben nicht ins Kriegskalkül. Es ist leicht, den harten Mann zu markieren, wenn man selbst nicht im Kalten sitzt. Aber wer weiß? Stress ist ein stiller Killer. Man muss ja niemandem das Schlimmste wünschen, aber vielleicht meldet sich Peskows eigenes Herz bald mal zu Wort – rein medizinisch betrachtet, versteht sich.
Übrigens: auch im Kreml ist man vor plötzlicher Kälte nicht sicher.
Russland ist moralisch so bankrott. Man möchte mit diesem Land nie wieder etwas zu tun haben. Sollte es jemals eine Art von Charme gehabt haben, dann ist dieser mittlerweile hunderte Grad unter dem Nullpunkt angelangt.



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