Es ist völlig absurd, dass man zwar einerseits der Ukraine Waffen liefert, wenn auch viel zu wenige, um sich wirklich verteidigen zu können. Und andererseits sagt, diese Waffen darf die Ukraine aber nicht verwenden, um beispielsweise die Abschussbasen russischer Raketen in Russland damit zu attackieren.
Man muss sich das mal vorstellen: von einer Raketenbasis in Russland fliegen Raketen und zerstören Städte und Energieinfrastruktur und darüber hinaus viele zivile Ziele in der Ukraine.
Aber die Ukraine darf nicht zurückschiessen.
Wäre es nicht so absurd, würde man es für einen Scherz halten.
So kann man den russischen Angriffskrieg ganz sicher nicht stoppen.
Der Westen müsste den Spieß einmal umdrehen: man liefert der Ukraine qualitativ hochwertige westliche Waffen in ausreichender Menge, mit denen sie natürlich, falls sie von Russland angegriffen wird, die militärischen Orte, von denen aus sie angegriffen wird, ebenfalls angreifen darf.
Alles andere ist doch auch wirklich zu absurd.
Und darüber hinaus macht man Putin klar: sollte er nuklear eskalieren, wird der Westen wesentlich besser eskalieren können. In diesem Fall wird es, bevor Putin seinen Nachnamen aussprechen kann, keinen Putin und kein Russland mehr geben.
Auf diese Weise kann man den Krieg beenden. Denn auf diese Weise verändert sich die Kosten-Nutzen-Rechnung für Putin. Und zwar in eine Richtung, in der Putin der Verlierer sein wird.
Das ist im Grunde die Strategie des NATO-Doppelbeschlusses: man rüstet die Ukraine massiv auf, gleichzeitig bietet man Russland Gespräche an, auf die es eingehen kann.
Anders wird sich der Krieg ganz sicher nicht stoppen lassen. Und wenn wir ihn nicht stoppen, wird es in ein paar Jahren in der gesamten Ukraine so aussehen, wie Putin Tschetschenien und Aleppo hinterlassen hatte. Alles wird zerstört sein.
Und etwa 20 oder 30 oder alle 43 Millionen Menschen aus der Ukraine werden zu Flüchtlingen werden und in der EU Schutz suchen müssen.




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