What a wonderful world ? | Louis Armstrong

Wie kann man in diesen Zeiten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine dieses Lied spielen? Es ist ein bisschen wie bei Paul Gerhardt, der zur Zeit des 30-jährigen Krieges trotz Tod und Leid das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ verfasste.

Trotz der momentan bedrückenden Situation legte er den Blick auf die Schönheit der Welt Gottes, die man neben allem Übel nicht aus dem Blick lassen soll, sondern wahrnehmen soll und darin auch ein besonderes Vertrauen Gott gegenüber finden möge.

Und so ist es auch in unseren Tagen. Neben Krieg und Tod und Leid, gebracht durch die Barbarei des russischen Faschismus‘ , würde man dem Leben nicht gerecht werden, wenn man nicht auch das Gute nebenbei wahrnehmen würde, welches trotz dem Übel und dem Bösen auch immer existiert. Wir sollen das Schlechte nicht ausblenden, aber wir sollen auch vor dem Wunder von Gottes Schöpfung nicht die Augen verschließen. Denn Mensch zu sein im christlichen Sinne bedeutet einerseits, für die Nächsten und den Mitmenschen einen offenen Blick zu haben, andererseits aber auch die Wunder Gottes wahrzunehmen und wirken zu lassen.

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