Entmenschlichende Architektur

Ein relativ neues Gebäude in München. Menschen arbeiten dort. Durch die monotone Fassadengestaltung wird aber deutlich, hier arbeiten keine Individuen, zumindest sollen es wohl keine mehr sein, sondern hier arbeiten im Grunde bloß austauschbare Nummern.

Und das Bedrückende ist: An diesem architektonischen Statement gehen nun über Jahrzehnte Menschen vorbei, die durch diese Formensprache geprägt werden. Und noch bedrückender: Darin arbeiten Menschen. Pardon, Nummern.


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Entmenschlichende Architektur“

  1. […] mit Bauklötzen gespielt und dabei jegliches Gefühl für Ästhetik verloren haben, zimmern uns nun seelenlose Betonklötze zusammen, die sie dann stolz als das neueste Meisterwerk […]

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