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Das westliche Konzept gegen den russischen Angriffskrieg. Gut gemeint, aber mit Luft nach oben

Man stelle sich die Kriegssituation einmal im Kleinen vor, um sie besser verdeutlichen zu können.

In einem größeren Haus mit größerem Garten wohnen viele Ukrainer*innen. Daneben in einem noch größeren Haus mit noch größerem Garten viele Russ*innen.

Irgendwann beginnen die Einwohner aus dem russischen Haus mit Katapulten Steine und Felsblöcke auf das ukrainische Haus zu werfen in der Hoffnung, dass künftig dieses fremde Haus, das dann zwar irgendwann völlig zerstört ist, ihnen gehören werde. Nach und nach geht dort tatsächlich alles kaputt. Der Garten, in welchem man Gemüse und Getreide anbauen und verkaufen konnte, die Fensterscheiben, die Elektrizität, die Wasserversorgung, die Wärmeversorgung. Deshalb wollen immer weniger ukrainische Menschen in diesem Haus wohnen, weil man dort fast nicht mehr leben kann.

Die westlichen Nachbarn haben, so glauben sie, das Dilemma erkannt und liefern schon seit längerem Helme und Schirme an das ukrainische Haus, damit diese Leute dort den anfliegenden Geschossen nicht zur schutzlos ausgeliefert sind. Auch Matratzen werden geliefert, um die Wucht der Geschosse etwas abzumildern.

Die westliche Nachbarn könnten natürlich ebenfalls Steine liefern, mit welchen die Bewohner im ukrainischen Haus in Richtung Angreifer zurückwerfen könnten in der Hoffnung, dass dem Angreifer dann irgendwann die Lust auf seinen Angriff vergehen könnte.

Die westlichen Nachbarn hingegen hoffen, dass dem Angreifer irgendwann einfach die Steine ausgehen und er von sich aus keine Lust mehr hat.

Aber das russische Haus besitzt immer noch sehr viele und sehr große Steine. Zu viele, um damit nur ein einziges Haus angreifen zu können.

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