Pfingsten ist die Geburtsstunde der Kirche.
Es erinnert daran, dass die Jünger, zutiefst eingeschüchtert und verängstigt nach dem gewaltsamen Tod Jesu durch die römische Besatzungsmacht, plötzlich wieder neuen Mut fassten.
Aber nicht nur sie selbst waren es, die neuen Mut fassten, sondern sie spürten eine Kraft, die außerhalb von ihnen selbst lag. Es war eine göttliche Kraft, sie nannten sie den Heiligen Geist Gottes. Es war eine Kraft, die wie eine Flamme und ein Feuer in tiefster Dunkelheit zu leuchten begann, so als ob sie sich auf die Jünger direkt hinaufsetzte, eine Kraft, die Hoffnung gab über die Verzweiflung hinaus, eine Kraft, die so stark war, dass die eben noch verängstigten Jünger sich trauten, trotz der zutiefst einschüchternden römischen Besatzungsmacht hinauszugehen ins gesamte römische Reich und dort von dem auferstandenen Jesus zu predigen. Eine solche Kraft bildet man sich nicht ein, sie ist real. Und sie ist auch heute noch spürbar.
Jesus sagte, wo Zwei oder Drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.



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