In Zeiten der Corona-Pandemie sind die direkten Kontakte zwischen Menschen heruntergefahren.
Zwar kann man telefonieren, aber das ist nicht dasselbe. Man kann über soziale Netzwerke Kontakte pflegen oder ausbauen, aber das ist auch nicht dasselbe, wie wenn man sich live sieht.
Gestern war Karfreitag. Dieser Tag markiert den Tod und die Verzweiflung. Die Jünger Jesu hatten den, dem sie nachgefolgt waren, verloren. Der Kontakt war abgebrochen. Noch wissen sie nicht, dass Ostersonntag, die Auferstehung, alles ändern wird. Noch wissen sie nicht, dass die Beziehungen auf neue Weise neu entstehen werden. Wir sind einsam und verzweifelt.
In dieser Hinsicht kann Ostern auch ein hilfreiches Beispiel für den Umgang mit der Einsamkeit in Zeiten der Pandemie sein. Es wird nicht bei der Einsamkeit bleiben, nicht auf Dauer. Und denken wir daran, was wir alles tun können. Wir können eine ganze Menge unternehmen. Es ist nicht die Pest, die dort draußen wütet und ein Drittel der Bevölkerung hinwegrafft, sondern es ist ein Virus, der zwar auch bedrohlich ist, aber weit weniger bedrohlich als manch andere Katastrophen. Es wird eine Zeit danach geben. Es wird eine Auferstehung geben. Wir werden auferstehen aus dieser Krisenzeit und die Welt in neuem Licht sehen. Und dann werden wir wissen, was wir neu gewonnen haben, weil wir die Vergangenheit in unseren Gedanken mit uns tragen als Vergleichspunkt.
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