Huel und so. Schnelle Astronautennahrung.

Seit einiger Zeit zeigt mir Facebook aus irgendwelchen Gründen immer Werbung von Huel, einer Firma, die eigentlich das macht, was man mit einem Thermomix, falls an einen besitzen wollte, auch machen könnte. Sie bietet mir pulverisierte Nahrung an, die beispielsweise auch Astronauten trinken könnten.

Irgendwelche Körner und Nüsse werden derart klein gehäckselt, dass man danach ein Pulver hat, zu dem man ein wenig Flüssigkeit gibt und dann kann man schnell schnell trinken. Eine vollwertige Hauptmahlzeit sei das dann angeblich.

Das Ganze sei unglaublich günstig und auch total und absolut vollwertig, sobald man aber auf die Seite schaut, ist es gar nicht mehr so günstig.

Nun mag ich weder Thermomix, noch bin ich mir sicher, ob ich meine Nahrung nur trinken möchte. Ich denke, in das Alter komme ich noch früh genug.

Zwar kann man damit Zeit sparen, aber es ist ja auch nicht schlecht, die Zähne ab und zu ein bisschen zu trainieren, damit sie noch eine Zeitlang halten. Andrerseits bräuchte man sie ja nicht mehr, wenn man sich nur von von Brei ernähren würde.

Dennoch hatte ich heute mal versucht, mir ein eigenes Huel im Selfmade-Verfahren zuzubereiten. Ich hatte mir ein Kilo Müsli, bestehend aus mehreren Körnern und Früchten, gekauft, ein Kilo für unter 4 €. Bei Huel kostet eine Portion angeblich um die 2 €, finden tut man aber nur teurere Angebote auf der Seite, wenn man schnell einmal drüber schaut. Mit meinem Kilo Müsli liege ich also deutlich billiger.

Dann nimmt man sich etwa 200 g Müsli, schreddert es in einem Mixer, tut beispielsweise Milch und etwas Süßstoff dazu und voila, sofort hat man eine Astronautennahrung. Manche Leute würden auch etwas unspektakuärer von einem Brei sprechen. In der Tat, dieser sättigt auch einigermaßen vernünftig, schmeckt gar nicht so schlecht und ein klein wenig kauen kann man sogar auch noch, weil das Zeug beim Trinken so zäh runtergeht.

Sollte mich diese Huel-Werbung nun also überzeugen, wüsste ich, wie ich mir das Zeug selber zusammenmixe. Das Problem ist nur, dass ich immer noch nicht so restlos überzeugt bin von der Sache. Auch, wenn man dadurch vermutlich so immens viel Zeit sparen kann.

Sagen wir mal so, ab und an fürs Frühstück könnte ich mir das tatsächlich einmal überlegen. Denn dort ist die Zeit knapp und ich bin oft noch so müde, dass es eine ziemliche Anstrengung bedeutet, mir ein Brot zu schmieren.

Ich bin mal gespannt, was ich aus der Sache mache. Vermutlich eine Eintagsfliege. Aber immerhin eine zeitsparende.

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