Moslems in Deutschland – in Zahlen

Idea schreibt, dass die Zahl der Moslems zugenommen habe in Deutschland. Manch einem Hardlinerchristen könnten dabei alle möglichen Schreckensszenarien in den Sinn kommen: die Christen würden vielleicht gar von „den Moslems“ überrollt, die Politik vielleicht unterwandert – solchen Lesern sei geraten, den Artikel bis zum Schluß zu lesen, denn insgesamt ergibt sich eher ein recht friedliches Bild. Warum allerdings Idea den reißerischen Titel „Jetzt über 3,5 Millionen Moslems in Deutschland“ wählen musste, ist nicht ganz ersichtlich. Ein wenig Moslemhetze ist dieser Überschrift nämlich durchaus immanent. Ein Rat: tief durchatmen und entspannen. Gehen Sie weiter – hier gibt es nichts zu sehen. > mehr.
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Kommentare

5 Kommentare zu „Moslems in Deutschland – in Zahlen“

  1. hi theolounge,
    ich habe den artikel bei idea gelesen und finde im gegensatz zu dir den titel nicht reisserisch. überhaupt geht es viel um zahlen und fakten, nicht um polemik.

    viel interessanter finde ich, dass es einen hauptgrund gibt, dass christen vom christentum zum islam konvertieren: die klaren religiösen vorschriften des islam. scheinbar haben viele menschen den wunsch nach klaren regeln, aussagen, botschaften und sind übersättigt von den toleranten, beliebigen und oft verwaschenen, weil sich an die gesellschaft anpassenden sogenannten christen. das finde ich bedenkens-wert.
    allzu grosse freiheit – das merken ja oft schon eltern in der kindererziehung – tut nicht immer auch automatisch gut…

  2. Hallo Andy,

    ich glaube, das ist einfach Geschmackssache. Die einen denken gern nach, die anderen brauchen klare Regeln.
    Ich bin im Zweifel immer für die Freiheit, weil ich auch gesehen habe, wie schon allein bei Christens oft Menschen durch die Gemeinde beispielsweise gegängelt werden können. Von daher wäre der Islam in seiner strengen Form für mich ganz und gar nichts.

    Ich orientiere mich da auch gern an dem protestantischen Selbstverständnis, so wie ich es verstehen, wo man das Denken doch recht groß schreibt. So legt man ja auch Luthers sola gratia, sola fide, sola scriptura aus: dass man selbst denken und mitdenken darf. Das finde ich schon wichtig.

    Der Artikel kippt m.E. um: er beginnt – finde ich – schon reißerisch, wird dann aber immer objektiver, was ich auch gut finde. Aber Titel und Einleitung sind schon so aufgemacht, dass sie erstmal Beachtung finden – so kommt es mir zumindest vor.

  3. Reißerisch finde ich zb das hier:

    Die Zahl der Muslime in Deutschland hat die Marke von 3,5 Millionen überschritten

    Denn das vermittelt den Eindruck, als gebe es eine Marke, die nun überschritten worden sei. Was aber ist eine Marke und wer bitte legt sie fest ?
    Und die weitere Frage: ist es denn schlimm, wenn diese sog. „Marke“ überschritten wurde ?

    Zudem das Verb „überschritten“ impliziert, dass hier irgendwas wohl zuviel geworden ist. Denn „überschritten“ bedeutet etwas anderes, als wenn man sagt: „Es gibt in Deutschland derzeit 3,5 Mio Muslime“.

    Ich bin der Meinung, dass die Einleitung des Artikels stark suggestiv und unterschwellig wertend ist. Das mag ich nicht und darauf muss man hinweisen, finde ich. Da schleicht sich sonst was in die Köpfe der Menschen ein, was sich nicht so einschleichen sollte.

  4. Avatar von silvia

    es wird niemand dazu gezwungen ein muslim zu sein denn die religionen muss man mit denm verstand nehmen es ist wissen schaftlich bewiesen das der koran recht hat u nicht gefaelscht ist noch gefaelscht werden kann u eine zusammenfassung ist von allen religionen u allen propheten der islam verneint keinen proheten alles was geschah u geschehen wird ist im koran denn wer an den koran glaubt muss an alle propheten glauben der koran bekaempft keine religion man muss nur alle vorteile ablegen u verstehen was ist der islam denn das wissen istfuer euch selbst u schadet nicht

  5. Hmmm, jede Religion ist der Ansicht, dass sie recht hat. Man kann das immer nur subjektiv als richtig für sich selbst ansehen, also sagen: für mich ist zb das Christentum das Richtige, oder der Islam, oder das Judentum.
    Die Religionen sagen von sich, sie hätten Allgemeingültigkeit – und ich will das hier auch nicht relativieren.
    Allerdings ist es – damit Zusammenleben möglich ist – so, dass man eben nur subjektiv sagen kann: ich schließ mich dieser oder jener Religion an, aber andere sehen es vielleicht anders.

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