Atheismus-Bilderbuch für die Kleinen

diabolos-rolf-van-melis.jpgDas Bilderbuch für Kinder soll provozieren und der Verein, der es herausgibt, nennt sich „humanistisch“, also am Menschen ausgerichtet. In polemischer Weise aber versucht er nun über ein Bilderbuch genau das zu machen, was er den Gläubigen vorwirft: nämlich Kinder zu indokrinieren. Er tut dies offensichtlich derart hetzerisch, dass das Buch möglicherweise auf den Index gesetzt wird. Fundamentalismus für die Kleinen – atheistischer Fundamentalismus wohlgemerkt. > Hier lesen.

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Bild:Rolf van Melis,pixelio.de


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Kommentare

3 Kommentare zu „Atheismus-Bilderbuch für die Kleinen“

  1. Avatar von guitator
    guitator

    EInfach schrecklich solch ein Buch.Kinder haben ein Recht auf Religion, da uns gerade die jüdische und christliche Religion bis in die Verfassung, in das gesamte Rechtswesen hineinbegleiten. Die Gesellschaft, in der sie leben ist vor allem durch die Liebes-Ethik Jesu geprägt und nicht allein von sogenannten Humanisten, die sich philosophisch anscheind kein Stück auskennen und sich auch nicht Fragen, ob die menschliche Dimension ist von Gott her zu verstehen ist.

  2. Avatar von Christine
    Christine

    Was für ein Schwachsinn…..“Kinder haben Recht auf Religion“…Kinder haben ein Recht darauf normal aufzuwachsen nicht unter irgendeinem Zwang von Religion zu leben….Kinder haben das Recht ALLE Religionen kennen zulernen….Kinder sollten das Recht haben später selber entscheiden zu können, welche Religion sie wählen oder nicht…..Ist es nicht ein Missbrauch der kindlichen Psyche, wenn Kinder dazu gezwungen werden an irgendeinen Gott zu glauben, auch wenn es dafür keine Beweise gibt….Ich kann meinen Kinder erklären wieso die Sonne scheint oder was Wind ist, aber ich kann ihnen nicht sagen :“ Gott ist da, er beobachtet dich und wird dich bestrafen, wenn du etwas böses tust“…. Dieses Kinderbuch ist für jeden zu empfehlen der sein Kind nicht religiös erziehen möchte…
    BTW: Unsere Gesellschaft ist NICHT durch die „Liebes-Ethik Jesu“ geprägt, es gibt durchaus auch Menschen die etwas gutes tuen und keinen verletzten auch wenn dies nicht in der Bibel steht…wenn Sie sich mit Humanisten nicht auskennen, dann sollten Sie sich mal besser informieren!!!!

  3. @Christine

    Nix gegen Humanisten.
    Aber gegen ein radikal-hetzerisches Buch schon.

    Ach, übrigens vielleicht für Dich interessant: dir Richtlinien des evang. Religionsunterrichts (hier am Beispiel Bayern):

    informieren und orientieren über die christliche Tradition und ihre jüdischen Wurzeln, über Kirche in Geschichte und Gegenwart, über Fragen der Ökumene und des interreligiösen Dialogs sowie über philosophische und außerchristliche Deutungen von Mensch und Welt. Er soll Wege zu einem lebensbezogenen Umgang mit der biblischen Überlieferung eröffnen.
    .
    er soll Fragen und Herausforderungen unserer Zeit zur Sprache bringen und zur Auseinandersetzung mit christlichem Glauben und Handeln anregen und ermutigen, vom Evangelium her Perspektiven für die eigene Orientierung zu entwickeln.
    .
    er soll die Selbständigkeit fördern und hinführen zu einem vor Gott verantwortlichen achtsamen Umgang mit Mensch und Tier. Er soll Möglichkeiten zur Lebenshilfe und Begleitung bieten. Gebet und Gottesdienst haben hier ihren Raum. Soziales und kommunikatives Lernen soll unterstützt und Empathie (Mitgefühl) und Toleranz gefördert werden.
    .
    er soll die biblische Botschaft nicht nur als historisch Gegebenes zur Sprache bringen, sondern zugleich offen sein für die persönliche Anrede Gottes an den Menschen. Es sollen Wege zum Glauben eröffnet werden und auch in bedrückenden Lebenserfahrungen soll ermutigt werden, ein Leben in der Hoffnung des christlichen Glaubens führen zu können.

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