
Die Stadt zieht sich an
wie für ein Date,
das keiner so richtig geplant hat.
Lichter flackern an,
Handys laden sich auf,
und irgendwo schreibt jemand:
„Was geht heute?“
Antworten kommen
halb ernst, halb egal.
Vielleicht Club.
Vielleicht nur Späti.
Vielleicht ein Balkon
mit zu lauter Musik
und zu ehrlichen Gesprächen.
Samstagabend
ist kein Ort,
sondern ein Gefühl:
ein bisschen Freiheit,
ein bisschen Chaos,
ein bisschen „morgen kümmere ich mich“.
Du ziehst los,
ohne genau zu wissen wohin,
aber mit dem sicheren Gefühl,
dass irgendwas passieren könnte.
Und selbst wenn nicht—
bleibst du irgendwo sitzen,
lachst zu laut,
redest zu tief
über Dinge,
die am Montag wieder leiser werden.
Samstagabend
ist dieser kurze Moment,
in dem alles offen ist.
Und du auch.



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