Don’t grab her by the p****

Das Justizministerium hat am Freitag, den 30. Januar 2026, den bisher umfangreichsten Satz an Jeffrey-Epstein-Akten veröffentlicht. Diese neue Tranche umfasst rund drei Millionen Seiten, Tausende Videos und Bilder. Die Dokumente geben tiefere Einblicke in die Netzwerke des verstorbenen Sexualstraftäters und belasten teils namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

​Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse zu den prominentesten genannten Personen:

​Die Rolle prominenter Persönlichkeiten

  • Donald Trump: In den FBI-Akten finden sich über 4.500 Dokumente, die Trump erwähnen. Darunter sind mehr als ein Dutzend Hinweise aus der Bevölkerung, die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs beinhalten. Das Justizministerium wies jedoch darauf hin, dass viele dieser Tipps nicht verifiziert seien und möglicherweise gefälscht wurden. Trump bestreitet jegliches Fehlverhalten.
  • Bill Gates: Dokumente aus dem Jahr 2013 deuten darauf hin, dass Epstein Notizen über Gates verfasste, in denen er behauptete, Gates habe außereheliche Affären gehabt. Epstein brüstete sich in E-Mails damit, Gates bei der Beschaffung von Drogen und Treffen mit Frauen geholfen zu haben. Ein Sprecher von Gates bezeichnete diese Behauptungen als „absolut absurd und völlig falsch“.
  • Elon Musk: Entgegen früherer Dementis zeigen E-Mails zwischen 2012 und 2014 einen regen Austausch zur Terminfindung. Epstein lud Musk mehrfach auf seine Insel ein. Musk erklärte dazu auf X, er habe die Einladungen abgelehnt und die Korrespondenz werde von Kritikern missverstanden.
  • Howard Lutnick: Der aktuelle Handelsminister behauptete zuvor, den Kontakt zu Epstein 2005 abgebrochen zu haben. Die Akten legen jedoch nahe, dass er noch 2012 einen Besuch auf Epsteins Insel plante und Epstein sich danach für das Treffen bedankte.
  • Richard Branson: E-Mails aus dem Jahr 2013 belegen eine freundschaftliche Beziehung. Branson lud Epstein ein und bat ihn scherzhaft, seinen „Harem“ mitzubringen. Ein Sprecher erklärte, die Kontakte seien rein geschäftlich gewesen und Branson verurteile Epsteins Taten zutiefst.
  • Sergey Brin: Der Google-Mitbegründer soll die Privatinsel Epsteins besucht haben. Zudem zeigen Dokumente eine Korrespondenz mit Ghislaine Maxwell. Brin soll durch Epstein auch wichtige Bankkontakte geknüpft haben.

​Weitere Enthüllungen und Vorwürfe

  • Steve Tisch: Der Miteigentümer der New York Giants tauschte sich laut Unterlagen vulgär über Frauen mit Epstein aus und fragte explizit nach Sexarbeiterinnen. Tisch äußerte inzwischen tiefes Bedauern über diese Verbindung.
  • Prinz Andrew: Die Akten enthalten neue Details über seine Treffen mit jungen Frauen, die Epstein vermittelte. Er verlor bereits im Oktober 2025 seine königlichen Titel aufgrund der Nähe zu Epstein und früherer Missbrauchsvorwürfe durch Virginia Giuffre.

​Einordnung der Dokumente

​Das Justizministerium betont, dass die Akten eine große Menge an unkontrollierten Hinweisen enthalten. Es ist unklar, wie viele der Behauptungen in den E-Mails von Epstein der Wahrheit entsprechen oder ob er diese zur Manipulation oder Erpressung erfunden hat. Dennoch verdeutlichen die Dokumente das enorme Ausmaß seines globalen Netzwerks.

Quelle: NYT, Powerful Men Who Turn Up in the New Batch of Epstein Files


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