
Der Freitag sitzt mir im Kopf
wie ein guter Song,
der schon läuft,
bevor ich ihn bewusst einschalte.
Die Woche wird leichter,
als hätte jemand den Schwere-Regler
ein kleines Stück nach links geschoben.
Gedanken öffnen Fenster.
Pläne dürfen unfertig sein.
Pflichten verlieren ihre Schärfe.
Ich gehe anders.
Nicht schneller –
freier.
Der Kalender atmet aus.
Die Uhr schaut nicht mehr so streng.
Selbst die Sorgen
tragen heute Sneaker.
Freitag heißt:
Es muss nicht alles gelöst sein.
Es reicht, da zu sein.
Wach.
Lächelnd.
Mit dem Wochenende im Blick.
Und irgendwo zwischen Jetzt und Später
sitzt dieses leise Gefühl:
Heute darf ich leichter sein.



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