
Die Woche, ein knirschendes Zahnrad,
dreht sich langsamer, stockt,
ein Rostfleck auf dem Getriebe der Zeit.
Der Freitagabend kriecht heran,
eine Katze auf samtpfoten,
schleicht sich in die Stille.
Sie schnurrt, leise, eine Melodie
aus tiefster Seelenruhe.
Die Last der Tage,
ein unsichtbarer Rucksack,
gleitet ab, fällt zu Boden
mit einem dumpfen Geräusch.
Er hinterlässt nur Leere,
ein Vakuum der Erwartung.
Die Gedanken, zuvor noch Soldaten
in Reih und Glied,
zerstreuen sich, werden zu Schmetterlingen,
tanzen ziellos in der Abendluft.
Jeder Flügelschlag ein Versprechen
auf Morgen, auf Unbeschwertheit.
Der Atem wird tiefer,
die Brust weitet sich,
ein Meer atmet ein und aus,
spiegelt die Sterne wider,
die langsam am Himmel erwachen.
Ein Flüstern der Freiheit.



Kommentar verfassen