Der Weg jedes Diktators

Zuerst, solange er noch in Macht steht, knechtet und unterdrückt und spaltet und vertreibt und foltert und tötet er unzählige Menschen.

Und dann geht er, genau wie alle anderen Menschen, den Weg der biologischen Vergänglichkeit und ist irgendwann nicht mehr als ein gruseliges Relikt irgendwo in einem Geschichtsbuch. Ein Relikt, das bei vielen Menschen unserer Nachwelt nur noch angewiderte Verachtung hervorruft.

Auch, wenn er zu Lebzeiten und in der Fülle seiner Macht gottgleich handelte, ist er nicht Gott. Noch nie gewesen.

Und manche Diktatoren segnen ohnehin das Zeitliche, bevor ihre biologische Uhr abgelaufen wäre, weil andere nachrücken, die entweder an ihre Stelle möchten, oder weil das Volk auf einmal das möchte, was dem Menschen zutiefst innewohnt: Freiheit.


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Kommentare

3 Kommentare zu „Der Weg jedes Diktators“

  1. @theoloungeAuch wenn der Tod des Menschen gewiss ist, bei Diktatoren kommt er immer zu spät.#historiamagistravitae

  2. […] Gamma Hans Uncategorized Dezember 31, 2024 1 Minutes Der Weg jedes Diktators […]

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