Gott und wir

Im weiten Feld,
Blumen strecken sich dem Licht entgegen,
die Luft trägt Stille,
und jede Bewegung spricht vom Unsichtbaren.

Die alte Eiche steht da,
eine Zeugin der Zeit,
verwurzelt im Boden,
wie der Glaube, der bleibt,
auch wenn die Welt sich dreht.

Der Bach zieht ruhig,
fließt ohne Eile,
so wie Gnade,
immer da,
unverdient und doch unaufhörlich.

Hier, in der Weite,
wo Worte nicht nötig sind,
flüstert der Wind:
„Du bist gesehen.“
Nicht von Augen,
sondern vom Ewigen.


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