
Wie man 6 Euro spart: Nicht.
Ah, die Deutsche Post. Das Unternehmen, das unseren Alltag so zuverlässig mit Briefen, Paketen und, gelegentlich, den Versuchen füllt, uns den letzten Nerv zu rauben. Diesmal geht es um die spannende Summe von 6 Euro. Eine Rückerstattung, so vielversprechend wie der Traum, endlich mal pünktlich in die Bahn zu kommen.
Natürlich soll ich, ganz im Sinne der Effizienz, meine Bankverbindung angeben. Aber nicht etwa per E-Mail, nein. Ein Brief an den Kundenservice in Bonn – der Inbegriff moderner Kommunikation! Dabei bietet der wohlmeinende Brief auch eine Internetadresse. Welch Segen! Also, auf zur Webseite.
Dort angekommen, denke ich: „Ja, endlich eine schnelle Lösung.“ Doch weit gefehlt! Klickt man auf den Kontaktlink, beginnt eine wilde Achterbahnfahrt der Weiterleitungen. Man hangelt sich durch Seiten und Menüpunkte, immer in der Hoffnung, das verheißungsvolle Ziel – eine simple E-Mail-Adresse – zu erreichen. Aber was bekommt man stattdessen? Nichts. Gar nichts.
Kein Wunder, dass die Post bei solchen Meisterwerken der Kundenvermeidung profitabel bleibt. Nach Minuten des frustrierten Klickens gebe ich auf und entscheide, dass diese 6 Euro wohl besser in den unendlichen Abgründen ihrer Buchhaltung verschwinden. Wenigstens spart man sich den Druck eines Briefes, den Kauf einer Briefmarke und den Gang zum Briefkasten, wo auch immer einer stehen mag. Cleverer Trick, Post. Sehr clever.



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