Ostermärsche für den Frieden?

Ja, das ist eine gute Idee. Sofern der richtige Adressat genannt wird, der für Frieden sorgen kann: Diktator Putin, welcher das Völkerrecht bricht und die Ukraine vernichten und ihre Menschen versklaven will.

An ihn sind Friedenswünsche zu adressieren.

Doch wir sollten realistisch sein und verstehen, dass eine Aufrüstung in Deutschland und des Westens zumindest bei uns den Frieden sichern kann, zumindest sofern wir es noch schaffen, rechtzeitig genug aufzurüsten, so dass der russische Diktator möglichst nicht auf die Idee kommt, auch uns zu überfallen.

Denn wenn die Geschichte eines gelehrt hat, dann dies: Aggressoren werden durch Appeasement nicht ausgebremst, sondern erst recht befeuert.

Also: Machen Sie Frieden, Herr Diktator. Ziehen Sie endlich die russischen Truppen aus dem Land, welches Sie überfallen haben, zurück. Und beginnen Sie damit, vollumfänglich Reparationszahlungen an die Ukraine zu leisten.

Treten Sie zudem zurück und lassen es zu, dass in Russland allmählich so etwas wie Demokratie – zumindest im Keim – entstehen kann.

Und ja, liebe Teilnehmenden der Ostermärsche, Frieden ist eine tolle Sache. Wir wünschen uns alle Frieden. Aber Frieden ohne Freiheit ist Sklaverei. Daran erinnert das Pessachfest, mit welchem die jüdische Geschichte beginnt: Zu Pessach feiern jüdische Menschen, dass Gott ihre Vorfahren aus der ägyptischen Sklaverei befreit hat.


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