Das Ende der Schweiz als Waffenexporteur ?

Zur Interpretation und Bedeutung folgender Meldung:

[…] Die Schweiz weigert sich nach wie vor, anderen Ländern den Export ihrer Waffen und Munition in die Ukraine zu erlauben. Diese Haltung hat der Schweizer Bundespräsident Alain Berset nun verteidigt. „Schweizer Waffen dürfen nicht in Kriegen zum Einsatz kommen„, sagte Berset der Wochenzeitung NZZ am Sonntag. Die Position der Schweizer Regierung hierzu sei „klar“ und entspreche seiner persönlichen Haltung. […]

Quelle ZEIT ONLINE

Für was aber braucht man gleich noch mal Waffen? Ach ja, für Kriege. Beispielsweise um sich gegen einen Angriffskrieg zu verteidigen.

Damit dürfte die Schweiz für kein Land der Welt mehr als potentieller Waffenlieferant in Frage kommen. Sie wird sich künftig stärker auf den Export von schweizer Käse konzentrieren müssen – und auf die Verwaltung des Vermögens russischer Oligarchen auf schweizer Nummernkonten. Denn die Schweiz ist doch neutral. Oder ?

Nicht ganz im Einklang mit der obengenannten, altruistisch wirkenden Meldung steht folgende Meldung:

Trotz Gewalt – weiterhin Schweizer Waffenexporte nach Brasilien

9. März 2023

Schweizer Unternehmen haben im Jahr 2022 gestützt auf Bewilligungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) Kriegsmaterial für 955 Millionen Franken in 60 Länder exportiert – das sind 29 Prozent mehr als 2021. Trotz des neuen Kriegsmaterialgesetzes wurde auch Munition nach Brasilien exportiert – trotz angespannter politischer Lage und Menschenrechtsverletzungen. […]

Quelle terredeshommesschweiz_ch

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