Vielleicht sollten diejenigen deutschen Pazifist*innen, die sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine zu deren Verteidigung aussprechen und stattdessen auf den pazifistischen Hungerstreik von Mahatma Gandhi als Konzept hinweisen, selbst in den Hungerstreik treten, wenn sie dieses Konzept für erfolgreich halten, um Frieden in der Ukraine zu schaffen?
Und vielleicht sollten diejenigen deutschen Pazifist*innen, die in Jesu Bergpredigt eine Staatslehre vermuten und deshalb zum völligen Gewaltverzicht der Ukrainer*innen aufrufen, selbst in die Ukraine reisen und gewaltlos in die russischen Mündungsrohre blicken, wenn sie dies als tragfähiges Konzept entdeckt haben?
Denn warum immer anderen gute Ratschläge geben, wenn man sie doch selbst so einfach umsetzen könnte?




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