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Elon Musk und sein Hang zur Autokratie?

Multimilliardär und Tesla Gründer Elon Musk hatte ja kürzlich für 44 Milliarden US-Dollar Twitter gekauft, die Plattform, die besonders in den USA sehr relevant für gesellschaftliche Prozesse und Kommunikation ist, aber nicht nur dort, sondern auch weltweit.

Eine seiner ersten Aktionen war, den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, dessen Account gesperrt war, wieder freizuschalten. Trumps Account war gesperrt worden, weil er einerseits die demokratisch legitimierte US-Präsidentschaftswahl nicht anerkannt hat und immer noch nicht anerkennt, andererseits mit diesem Narrativ gewissermaßen den Sturm auf das Kapitol mindestens angeheizt, womöglich sogar in die Wege geleitet hatte. Donald Trump hatte also fast die US-Demokratie beseitigt und eine Autokratie installiert.

Und Elon Musk, der ihm dieses neue Sprachrohr zurückgegeben hat, tickt wohl ähnlich, denn Pressefreiheit scheint es auf Twitter nicht mehr zu geben. Journalist,*innen die kritisch über Dinge im Umfeld mit Twitter berichtet haben, wurden von Elon Musk kurzerhand gesperrt. So etwas nennt man dann landläufig wohl auch Autokratie, wenn nämlich selbstherrlich einer an der Spitze bestimmt, was gesagt werden darf und was nicht.

[…] Der neue Twitter-Eigentümer Elon Musk hat die Konten einiger einflussreicher Techjournalisten aus den USA auf Twitter gesperrt. Darunter sind Reporter großer unabhängiger Medien wie der New York Times, der Washington Post, von CNN, The Intercept, MashableVoice of America sowie das Konto des freien Journalisten Aaron Rupar. Sie hatten alle mehrere Zehntausend Followerinnen und Follower auf Twitter, Donie O’Sullivan von CNN zählte knapp 300.000, Rupar sogar knapp 800.000. […]

Quelle ZEIT ONLINE

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