Bundestag erkennt Holodomor als Genozid an

Der Deutsche Bundestag hat gestern den von dem sowjetischen Diktator Josef Stalin Holodomor, die bewusst herbeigeführte Hungersnot in der Ukraine, an welcher Millionen von Ukrainerinnen und Ukrainen jämmerlich gestorben sind, als Genozid anerkannt. Endlich.

Dies ist zum einen ethisch, politisch und geschichtlich wichtig und überfällig, zum anderen ist es indirekt auch eine Stellungnahme zu Putins Vorgehen in der Ukraine, das in infamster Weise darauf abzielt, ganz besonders die ukrainische Infrastruktur zu zerstören, was speziell im Winter nun ähnlich wie oben genannt die Lebensgrundlage der Ukrainerinnen und Ukrainer zerstören soll: Entweder sollen sie ihre Heimat verlassen und zu Flüchtlingen werden, oder dort sterben an Durst, Hunger, Kälte, russischen Bomben und mangelnder medizinischer Versorgung. Und, indem Russland auch in großem Maße ganz bewusst ukrainische Bildungseinrichtungen zerstört, Schulen, Kindergärten, Universitäten, sollen die Ukrainerinnen und Ukrainer irgendwann auch nicht mehr wissen, wer sie sind: Der russische Genozid am ukrainischen Volk – mitten im 21. Jahrhundert.

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