Robert Habeck: „Bei allem, was wir tun, achten wir sehr genau darauf, keinen unbedachten Schritt zu gehen, der Deutschland zum Angriffsziel von Russland machen könnte.“

ZEIT ONLINE schreibt dazu:

Robert Habeck: Deutschland darf nicht zum Angriffsziel werden

Forderungen, die Ukraine im Kampf gegen Russland stärker zu unterstützen, erteilt
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck weiterhin eine Absage. Der Rheinischen Post sagte der Vizekanzler: 

„wir sehr genau darauf, keinen unbedachten Schritt zu gehen, der Deutschland zum Angriffsziel von Russland machen könnte.Robert Habeck.

Dass das für die Ukraine schwer zu verstehen sei, könne er nachvollziehen. „Doch es gibt in der Politik keine moralisch einwandfreie Position. Es gibt aber immer die Abwägung, größeres Übel zu verhindern. Daraus leiten sich alle politischen Schritte ab“, erklärte Habeck.

Quelle ZEIT ONLINE

Nun muss man objektiv feststellen, dass die Ukraine auch überhaupt nichts unternommen hatte, um Russland zu provozieren, aber seit über 5 Wochen nun trotzdem durch Russlands völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zerstört wird. Von daher ist die Aussage Habecks sicher gut gemeint, dürfte aber kaum die russische Position beeinflussen, ob Russland vielleicht irgendwann einmal im Laufe des Krieges, falls dieser sich beispielsweise noch in die Länge zieht, die EU oder sogar Deutschland direkt angreifen wird oder nicht. Der Kreml konstruiert sich Angriffsgründe, wo und wie er will. Und verkauft sie seinem Volk in seiner Propaganda, wie er will.

Deutschland und die EU finanzieren Putin weiter durch die Zahlungen für russisches Erdgas. Der Staatshaushalt Russlands hängt etwa zu 40% bis 50% von diesen Zahlungen ab.

Es ist ein bisschen gewagt, von Deutschland besonders, welches sich überhaupt nicht verteidigen könnte gegen einen russischen Angriff und zutiefst darauf hoffen müsste, dass die NATO-Bündnistreue tatsächlich auch so fest ist, wie mit Worten immer wieder beteuert, derzeit hauptsächlich auf die wirtschaftlichen Auswirkungen zu schauen, die ein komplettes Erdgas-Embargo für Deutschland und auch die EU haben könnte.

Es könnte nämlich sein, dass morgen der Krieg in der EU anklopft. Dann wäre die Wirtschaft nicht mehr das dringendste Problem. Von daher wäre es sinnvoll, noch einmal darüber nachzudenken, ein Energie-Embargo gegen Russland umzusetzen.

Der Kreml braucht ganz offensichtlich keinen Grund, um irgendein Land anzugreifen. Er konstruiert sich einen solchen Grund selbst, wenn er möchte.

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