„Vergessen und vergeben“ – ein sinnvolles Konzept?

Unser Leben ist zu kurz, um anderen Menschen nicht vergeben zu können. Denn wer nicht vergeben kann, trägt eine Last mit sich herum und belastet sich selbst und auch andere Beziehungen.

Allerdings gibt es auch Dinge, die so gewaltig sind, dass man sie vielleicht tatsächlich nicht vergeben kann. Oder so: man kann sie vielleicht irgendwann und irgendwie vergeben, aber nicht vergessen. Und das Nicht-Vergessen ist auch sinnvoll, um aus der Vergangenheit zu lernen.

Der Spruch „vergessen und vergeben“ ist also nicht so zielführend, wie er zunächst scheint. Vergeben ja, Vergessen in dem Sinne, dass man nicht immer auf alten Begebenheiten herumreitet, auch ja, aber Vergessen in dem Sinne, dass man aus einer Begebenheit nichts lernt und dieselben Fehler wiederholt, nein.

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