Was der Teufel will, falls es ihn gibt

In der Bibel findet sich der Begriff des Teufels. Gemeint ist ein destruktives Prinzip, das wahrscheinlich alle Menschen kennen und das sich in jeden von uns einschleichen kann.

Dieses destruktive Prinzip, dieser Teufel, will uns glauben machen, wir selbst seien nichts wert, unser Leben sei sinnlos und die Welt sei besser ohne uns dran.

Der Gott hingegen, von dem Jesus berichtet, sieht es ganz anders. Er sagt jedem einzelnen Menschen: du bist unendlich wichtig, ich habe dich gewollt, ich habe deine Existenz geschaffen, die Welt ohne dich wäre ein großes Stück ärmer und gäbe es dich nicht, würdest du Menschen, die du kennst oder die du noch nicht einmal kennst, unendlich fehlen.

Hier merkt man, dass Martin Luthers Spruch besondere Bedeutung bekommt, wenn er sagt: das, woran du glaubst, das ist dein Gott.

Das ist auch der Gedanke ganz am Anfang der biblischen zehn Gebote: Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Jesus bringt es auch auf den Punkt: Liebe Gott von ganzem Herzen und mit deinem ganzen Willen.

Das, woran wir uns binden, leitet uns durchs Leben. Binden wir uns also nicht an dieses destruktive Prinzip, das unser Leben zerstören will, sondern an den guten Gott, der unsere Existenz erschaffen hat und für den wir unendlich wichtig sind.

Amen.

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